Hai, Fakir, Niagar Das sind die Bilder der Woche
Hallo, Hai: Taucher schwimmen vor der Küste Hawaiis neben einem riesigen Weißen Hai. Das rund sechs Meter große Weibchen sei aufgetaucht, als andere Haie vor der Insel Oahu den Kadaver eines Pottwals verspeisten. "Sie war einfach ein großer, schöner, sanfter Riese, der unser Boot als Kratzbaum benutzen wollte", sagte eine Taucherin.
In die Badewanne, fertig, los: Wer beim Stöösler Badewannen-Rennen auf den vordersten Plätzen landen möchte, braucht eine kreative Verkleidung und eine schnelle Abfahrt. Das verrückte Rennen findet jedes Jahr im Januar im Schweizer Kanton Schwyz statt.
Das Gegenteil eines Schnappschusses: Dieser Fotograf scheut keine Mühen (über die Kosten ist nichts bekannt), um sein perfektes Foto vom Halfpipe-Wettbewerb im schweizerischen Laax zu schießen. Dabei wird er selbst zum Motiv.
Feuerteufel: Ein Nachtschwärmer lässt beim Correfoc-Festival in Palma de Mallorca die Funken sprühen. Bei dem "Feuerlauf" verkleiden sich Bürger als Teufel oder Dämonen und ziehen mit Fackeln und Feuerwerk durch die Straßen.
Rot, röter, Räucherstäbchen: Arbeiter verteilen in dem Dorf Quang Phu Cau bei Hanoi Räucherstäbchen zum Trocken auf dem Boden. Sie werden für das vietnamesische Neujahrsfest hergestellt.
Kunststoff: Die Grenzen des Materials haben die niederländische Modedesignerin Iris van Herpen noch nie interessiert. Mit ihrer Haute Couture definiert die 34-Jährige regelmäßig neu, was und woraus Kleidung und Mode sein können. Die Inspiration für ihre Entwürfe findet sie in der Natur, mal sind es Luftaufnahmen unseres Planeten, mal Blüten, mal Steine. Anders als die meisten Modeschöpfer zeichnet sie ihre Ideen nicht, sondern drapiert sofort den Stoff, der auch mal aus dem 3D-Drucker kommt.
Eisberg direkt voraus: Prinz William (l.) und der britische Naturforscher Sir David Attenborough sehen sich dessen neue Dokumentation "Our Planet" beim Weltwirtschaftsforum in Davos an.
"Billie Jean" an der Seine: Für seine zweite Modenschau im Auftrag des Pariser Luxuslabels Louis Vuitton ließ Designer Virgil Abloh die Kulisse aus Michael Jacksons Musikvideo zu "Billie Jean" nachbauen. Auch sonst fanden sich einige Anspielungen auf Jacko: Glitzerhandschuhe und -socken, abgewandelte Fedorahüte und MJ-Motive. Lila allerdings war eher das Markenzeichen von Prince und nicht des Kings of Pop.
Ballfieber: Eine Besucherin macht ein Foto in der Installation "Amethyst Ball Cavern" des New Yorker Künstlers Daniel Arsham. Das Kunstwerk ist in seiner Solo-Ausstellung "Connecting Tim" im Moco Museum in Amsterdam zu sehen.
Fantastisch verbogen: Beim 43. Zirkusfestival von Monte Carlo zeigen Akrobaten, Clowns und Tierdompteure aus aller Welt ihr Können.
Namensstreit: In Griechenland protestieren Menschen gegen die Umbenennung des Nachbarstaates in "Republik Nordmazedonien". Nationalistische Kräfte befürchten, dass das Land dadurch Anspruch auf die griechische Region Makedonien erheben könnte.
Keine Bewegung: Seit zehn Jahren soll dieser Sadhu, ein strenggläubiger Hindu, seinen Arm nicht mehr bewegt und seine Fingernägel nicht geschnitten haben. Beim Kumbh Mela Festival, dem weltweit größten Hindu-Pilgerfest in der nordindischen Großstadt Allahabad, zeigt er seine Hand.
Imbiss im Hochhaus-Dschungel: Ein Bauarbeiter nutzt im Bankenviertel von Peking seine Frühstückspause für einen kleinen Imbiss. Sparen ist angesagt - Chinas Wirtschaft ist im vergangenen Jahr so langsam gewachsen wie seit drei Jahrzehnten nicht mehr.
Hände hoch: In Venezuela protestieren Menschen gegen Staatschef Nicolás Maduro. Am Mittwoch erklärte sich Oppositionsführer Juan Guaidó zum Interimspräsidenten des Landes.
See-Eselchen: Eine Frau geht mit einem Esel am Enramada Strand an der Küste Teneriffas baden. Beim San-Sebastián-Fest gehen Besitzer mit ihren Tieren ins Meer, um sie zu segnen.
Ohren zu und durch: Indische Soldaten warten auf die Probe für die große Staatsparade in Neu-Delhi, die jedes Jahr am Nationalfeiertag stattfindet.
Eiskunst: In Nordamerika haben die Niagarafälle einen winterlichen Starauftritt. Fotografen und Instagramer überschlagen sich mit Impressionen von den teilweise gefrorenen Wasserfällen auf der Grenze zwischen Kanada und den USA. In den kommenden Nächten sind Temperaturen von bis zu minus 22 Grad angekündigt. Das Naturschauspiel bleibt wohl noch ein bisschen länger in Form.
Lammfromm: Ein Mann kniet in Muro auf Mallorca als Teufel verkleidet inmitten von Schafen. Sie werden am Tag des Heiligen Antonius gesegnet.
Friede sei mit euch: Ein Scharfschütze sichert am Dienstag vom Dach aus den Aachener Rathausplatz. Drinnen erneuern Kanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron den Freundschaftsvertrag zwischen den beiden Ländern.
Eiskalte Abkühlung: Eine orthodoxe Christin springt während der Epiphanias-Feier in den Jenissei in Sibirien. Das Bad im Eiswasser soll die Seele der Gläubigen reinigen.
Frost-Schloss: Besucher bestaunen die aus Eis geschaffene Burg in Excelsior im US-Bundesstaat Minnesota. LED-Lichter bringen die eisigen Skulpturen, Bögen und Tunnel zum Leuchten.
Blech-Hütte: Junge Arbeiter polieren in dieser afghanischen Fabrik in der Nähe von Herat Aluminiumschalen. Rund 120 Menschen verarbeiten hier täglich etwa vier Tonnen des Leichtmetalls. Die Produkte werden im ganzen Land verkauft.
Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung: Dieser Mann hat jedoch alles richtig gemacht. Sein flauschiger Mantel war auffallend genug für den Besuch der Modenschau des Japaners Yohji Yamamoto am Mittwoch in Paris und schützte außerdem gegen die Minusgrade an dem Tag.
Brotzeit: Ein Mann verteilt zum Fest des Heiligen Sebastians im kleinen Ort Vila Grande in Portugal Brot.
Reiche Ernte: Ein junger Inder inspiziert die Tomatenkörbe auf dem Gemüsemarkt in Jalandhar.
Frucht-Fest: Ultraorthodoxe Juden feiern in New York das Tu Bischwat, das Neujahrsfest der Bäume. Hierfür werden die Tische mit unzähligen frischen Früchten gedeckt, die in diesem Jahr noch nicht gegessen wurden.
Verheerende Explosion: Eine Drohnenaufnahme zeigt, wie groß die Zerstörung nach der Explosion einer Benzinleitung in Mexiko ist. Bei dem Unglück im Bundesstaat Hidalgo starben mehr als 90 Menschen.
Seltene Schneeflocken: Am Chandragiri-Hügel am Rande von Nepals Hauptstadt Kathmandu schweben die Gondeln einer Seilbahn durch Nebel und Schneefall. Trotz einer Höhe von 2551 Meter schneit es hier selten, daher berichten auch nepalesische Medien von dem Wetterereignis.
Stoff zum Nachdenken: Auf ihre aktuellen Entwürfe druckte das holländische Design-Duo Viktor und Rolf Sprüche wie "Ich bin nicht schüchtern, ich mag dich einfach nicht", "Glaub mir, ich bin ein Lügner" oder "Entschuldige meine Verspätung. Ich wollte nicht kommen".