Gregory Porter Stimme des Jazz-Revivals
Jazz-Sänger Gregory Porter: Geboren wurde er 1971 in Los Angeles, heute lebt der ehemalige Football-Spieler in Brooklyn und ist leidenschaftlicher Hobbykoch.
Gregory Porter in seiner Wahlheimat New York: Mit seinem dritten Album "Liquid Spirit" wurde er 2013 zum Shooting-Star der Jazz-Szene. Er gewann einen Grammy und feierte weltweit Erfolge in den Charts.
"Take Me To the Alley": Jetzt veröffentlicht Porter sein neues Album, das erste, seit er als Stimme eines Jazz-Revivals gefeiert wird.
Protest gegen Rassendiskriminierung und die Ermordung des schwarzen Jugendlichen Trayvon Martin in Florida im Juli 2013: Auch Gregory Porter thematisiert den aufflammenden Rassismus in den USA in seiner Musik. Sein Bruder wurde 1980 angeschossen, nur weil er sich in einem vornehmlich weißen Stadtviertel aufhielt und verdächtig wirkte.
Proteste gegen Polizeigewalt gegen Schwarze (in Ferguson nach dem Tod Michael Browns im November 2014): "Es ist kein schwarzes Problem, es ist ein amerikanisches Problem, das ist das, was mich wütend macht: Wir reden über Amerikaner!", sagt Gregory Porter.
US-Rapper Kendrick Lamar bei seiner aufsehenerregenden, politischen Grammy-Performance im Februar: "Es gibt junge Künstler, die ein Produkt ihrer Umgebung sind und diese Dinge aussprechen. Das zu tun, gehört zur Tradition des Jazz", sagt Porter.
Jazz-Erneuerer Porter (beim Newport Jazz-Festival im August 2014): Auch in seiner Heimat ist Porter inzwischen ein genreübergreifender Star, doch sein großer Durchbruch erfolgte durch seine Popularität in Europa.
Porter mit seiner Ehefrau Victoria (bei den Grammy Awards im Januar 2014): "Wenn wir in bestimmte Restaurants gehen sprechen die Kellner immer nur mit ihr, nie mit mir", beschreibt er seine Alltagserfahrungen mit Rassismus in den USA.