Orkantief Die Spuren des Sturms
Fischauktionshalle: Das historische Gebäude auf dem Hamburger Fischmarkt steht am Freitagmorgen unter Wasser. Auch Gummistiefel helfen hier nicht mehr.
Straße wird Strand: Schaulustige betrachten die Wassermassen, die sich über den Hamburger Fischmarkt ausgebreitet haben.
Museumshafen Oevelgönne: Ein Passant wagt sich auf eine Brücke, die von unten von Wasser durchspült wird.
Die Straße "Am Sandtorkai" in der Hamburger HafenCity: Ein Auto schwimmt in den Fluten. Die Behörden hatten am Donnerstag eindringlich davor gewarnt, Fahrzeuge in tief liegenden küstennahen Bereichen stehen zu lassen.
Die Marco-Polo-Terrassen in der Hamburger HafenCity: Wo normalerweise Spaziergänger und Skateboarder unterwegs sind, schwammen am Freitagmorgen Treibgut und Fische umher.
Land unter: Der historische Hamburger Fischmarkt mit der Fischauktionshalle stand am Freitagmorgen unter Wasser.
Die Pier im Hafen von Bensersiel in Niedersachsen: Die zweite Sturmflut des Orkantiefs "Xaver" hat den Zugang zu den fest vertäuten Schiffe komplett überflutet.
Bahnhof am Borkumkai in Emden: Die Gleise sind auch nach dem Ablaufen des Nachthochwassers noch überflutet.
"Xaver" in Berlin: Der Freitag begann in vielen Städten im Norden Deutschlands mit Sturm und Orkanböen, die von Schnee und Hagel begleitet wurden.
Eine vereiste Landstraße bei Olpe: In großen Teilen von Nordrhein-Westfalen sorgte das Sturmtief für heftige Schneefälle.
Nichts geht mehr: Die Züge, die normalerweise die Nordseeinsel Sylt mit dem Festland verbinden, bleiben wegen des Sturms vorsorglich im Depot.
Reisende im Hamburger Hauptbahnhof: Wegen des Orkans kam es im Zugverkehr zu erheblichen Verspätungen. Als dann auch noch im Ostkopf des Bahnhofs der Strom ausfiel, musste die viel genutzte Bahnverbindung nach Berlin eingestellt werden.
Eine Straße zwischen Hinrichshagen und Graal-Müritz in Mecklenburg-Vorpommern: Vielerorts musste die Feuerwehr ausrücken, um vom Sturm umgestürzte Bäume zu beseitigen.
Sturmschaden: In Berlin fährt eine Radfahrerin an einem Bauzaun vorbei, der in der Nacht vom Sturm umgedrückt worden ist.
Keitum auf Sylt: Sandsäcke verstärken einen Schutzwall an der Küste. Bisher haben die Deiche gehalten, aber für Freitagabend wird eine weitere Sturmflut erwartet.
Da ist noch Luft drin: Auf einem Deich bei Dagebüll an der Nordsee ist deutlich zu erkennen, wie hoch das Wasser in der Sturmnacht stand. Für die modernen Schutzwälle war die Fluthöhe offenbar kein Problem.