Shipspotter Kunadt Paparazzo des Schiffsverkehrs
In der Shipspotter-Zentrale: Thomas Kunadt richtet seinen Tagesablauf nach dem Schiffsverkehr auf der Elbe aus. Dazu nutzt er modernste Technik auf seinem Rechner. Am Ende geht es immer darum,
die besten Bilder von möglichst vielen Schiffen zu sammeln. mehr
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Hochsitz für den Fotojäger: Von seinem Dach hat Kunadt beste Sicht auf sein Revier. Die Elbe ist nur wenige Meter entfernt. "Da unten läuft ein Krimi ab, und keiner kriegt es mit", sagt er.
Auf der Jagd mit 200 Millimeter-Objektiv: Für seine Fotoausrüstung hat Thomas Kunadt viel Geld investiert. Längst kennt er die besten Plätze zum Fotografieren rund um den Hamburger Hafen.
"Schiffen schaue ich immer zuerst auf den Bug": Bis zu fünf Mal am Tag fährt Shipspotter Kunadt an den Fluss...
...und fotografiert. Dazwischen recherchiert er die Eckdaten der Pötte für seine Datenbank.
Alter Kahn unter der Köhlbrandbrücke: Über 21.000 Schiffe hat Kunadt inzwischen fotografiert. 18.000 Digitalfotos und 80.000 Dias hortet er.
Hamburger Hafen im Abendlicht: Mit seinen Bildern will Thomas Kunadt die Faszination der Schiffe vermitteln.
Lotsenfunk statt Musikstudio: Vor dem Internetzeitalter hörte Thomas Kunadt den Lotsenfunk ab, damit er kein Schiff verpasste. Damals arbeitete er noch bei einem Musikverlag, inzwischen kann er von den Schiffsfotos leben.
Unterwegs in den Häfen der Welt: Auf einer Tour durch die fünf größten Containerhäfen der Welt knipste Kunadt in drei Wochen über 18.000 Bilder. Dabei durfte er auch mal an Bord.
Wasser und Container: Die besten Schiffsbilder seiner Sammlung hat Kunadt in Büchern veröffentlicht. Diesen Sommer soll ein neuer Bildband erscheinen.
Spielplatz für die Schifffahrtsbranche: Seit 2006 liefert der Internetdienstleister Vesseltracker Positionsdaten von Schiffen. Das nutzen auch Shipspotter.
Tor zur Welt: Was im Hamburger Hafen begann, funktioniert inzwischen weltweit. Dazu arbeitet das Unternehmen mit Antennenstationen, die überall auf der Welt Daten sammeln und in die Hamburger Zentrale funken. Inzwischen wurden über 700 aufgebaut.
Die Fotos der dicken Pötte werden häufig von Shipspottern zur Verfügung gestellt. So funktioniert Vesseltracker auch als soziales Netzwerk für Schiffsfans.