Bilder von Daniel Josefsohn Pop und Provokation
Selbstporträt von Daniel Josefsohn aus dem Bildband "Fuck Yes": In den Neunzigern gehörte er zu den Erneuerern der deutschen Fotografie.
Souveränes Spiel mit Bilderwelten: Eines der bekanntesten Bilder Daniel Josefsohns ist eine Anspielung auf Helmut Newton.
In dem Bildband "Fuck Yes" (Distanz Verlag) sind Bilder zu sehen, die Josefsohns Leben nach einem Schlaganfall dokumentieren.
Das gewagte Selbstbeobachtungsprojekt ist schonungslose Selbstreflektion, die Fotos werden von tagebuchartigen Notizen begleitet.
"Wow, geil" (2015): Josefsohn versah seine Bilder oft mit knalligen Etiketten.
Seine Bilder strotzten von exhibitionistischer Freiheit.
"Deutschland stillgestanden" (2015): Er sah, wo andere nur hinschauten.
"Fleurop" (2015): Josefsohn war anarchischer, wilder, wüster als alle anderen.
Nach einem Schlaganfall begann Josefsohn, sein Leben ein Jahr lang zu dokumentieren.
Provokateur und Punk: Josefsohn wollte den eigenen Stillstand bis zuletzt nicht hinnehmen.