Designstudie Mini Vision Alles im Rahmen
Mini Vision: Dieses Auto präsentierte der Hersteller als 3-D-Animation. Gut zu erkennen sind aus dieser Perspektive die LED-Lichtringe rund um die eigentlichen Scheinwerfer, die als Tagfahrlicht dienen.
Frisch: Vom Heck zieht sich ein Rahmen über die Radkästen bis hoch zur A-Säule, das sogenannte Black Band.
Treuer Blick: Der neue Mini vereine, so heißt es in einem Text zur Studie, "alle drei Archetypen des menschlichen Körpers: das sympathische Kindchenschema, die markant-muskulösen Schultern eines Mannes und die fließenden, weichen Formen einer Frau." Unter uns: Es ist ein Auto.
Goldstück: "Glamorous Gold" heißt die neue Lackfarbe, in der dieser virtuelle Mini erstrahlt. Das 3-D-Modell gebe "einen virtuellen Eindruck der nahen Zukunft", sagt Adrian van Hooydonk, Designchef der BMW Group. Mit anderen Worten - dies ist ein ziemlich konkreter Ausblick auf den neuen Mini, der voraussichtlich im November Weltpremiere feiern wird.
Zukunfts-Lounge: Modern und außergewöhnlich sieht die Armaturentafel der Mini-Studie aus. Wie gewohnt dominiert ein großes zentrales Rundinstrument die Einrichtung. Alle für den Fahrer nötigen Informationen werden in einem kleinen Cockpit, das auf der Lenksäule sitzt, angezeigt. Cool sind die Befestigungsbänder an den Türen im Stile des Union Jack.
Schalensitze: Ganz neu ist die Gestaltung der Sitze. Die Fläche und die Lehne werden durch einen farblich abgesetzten Ring zusammengehalten.
Anders Warming: Der dänische Designer arbeitet seit 1997, unterbrochen von einem Engagement bei VW (2003 bis 2005), bei BMW. Seit gut zwei Jahren leitet er das Design der Marke Mini. Das erste Modell, das unter seiner Verantwortung entstand, war der Mini Paceman.
Original: Kaum eine Modellreihe ist auch Jahrzehnte nach der Einführung so klar gestaltet. Einen Mini erkennen Passanten eigentlich immer. Da spielt es keine Rolle, ob das Auto in den sechziger Jahren gebaut wurde oder 2012.
Der Vorfahre: Als das von Alec Issigonis entwickelte Urmodell des Mini 1959 auf den Markt kam, damals als Austin 850 oder Morris 850, galt der Kleinwagen als prototypische Umsetzung des Mottos "Form Follows Function".
Retro-Chic: 1997 wurde die Studie "Mini Concept Monte Carlo Rallye" vorgestellt. Der Zweisitzer stammte aus der Feder von Adrian van Hooydonk, dem heutigen Designchef der BMW Group. Mit diesem Entwurf fiel die Entscheidung für den Retro-Look des neuen Mini.
Neustart: Der neue Mini, der 2001 schließlich unter der Regie von BMW auf den Markt kam, trägt die Designhandschrift des Amerikaners Frank Stephenson, der damals bei dem Münchner Autobauer arbeitete und dort unter anderem auch den SUV X5 entwarf.
Generation zwei: Ende 2006 brachte Mini ein technisch und formal überarbeitetes Modell auf den Markt. Das gegenüber dem Vorgängermodell behutsam modifizierte Design entstand unter der Verantwortung des damaligen Mini-Chefkreativen Gert Hildebrand, der heute für die chinesische Marke Qoros arbeitet.