Freiburger Erfolg gegen Liberec Zittersieg in Tschechien
Freiburgs Trainer Christian Streich schaut vor der Partie skeptisch. Gegen Slovan Liberec aus Tschechien musste unbedingt ein Sieg her. Immerhin hatte sein Team nach vier sieglosen Spielen dennoch Chancen auf das Erreichen der Zwischenrunde.
Zu Beginn der Partie hatte Freiburg Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden. Die Mannschaft war um Kontrolle bemüht, der Respekt vor dem Gegner war spürbar.
Torchancen waren zunächst Mangelware. Beide Mannschaften leisteten sich im Spielaufbau Fehler und kamen mit ihrem Passspiel nicht gefährlich in den Strafraum des Gegners.
Matthias Ginter traf dann in der 23. Minute zum 1:0 für den SC.
Anschließend erhöhte Liberec den Druck und kam noch vor der Pause zu einigen guten Möglichkeiten. Christian Streichs Team konnte die Führung aber in die Halbzeit retten.
In der zweiten Hälfte machte Liberec so weiter, wie es in der ersten aufgehört hatte. Die Tschechen erspielten sich Topchancen.
Stürmer Michal Rabusic (r.) traf nur den Pfosten (51. Minute), obwohl Freiburgs Torhüter Oliver Baumann schon geschlagen war.
Obwohl Liberec in der zweiten Hälfte das bessere Team war, gelang Freiburg das 2:0 durch Francis Coquelin.
Doch die Tschechen schafften noch den Anschlusstreffer durch Serhiy Rybalka. Freiburg musste in den letzten Minuten um den Sieg zittern, konnte den 2:1-Erfolg aber festhalten. Im letzen Spiel der Gruppenphase gegen den FC Sevilla kann Freiburg nun das Weiterkommen klarmachen.