Verschwundenes Flugzeug Rätsel um Flug MH370
60.000 Quadratkilometer Ozean: DAs australische Schiff "Ocean Shield" bei der Suche nach Wrackteilen von MH370 im Indischen Ozean vor der Westküste Australiens.
Quälende Ungewissheit: Auf einer Tafel haben sich Angehörige der 227 Passagiere von MH370 mit Botschaften an ihre Liebsten verewigt. Seit dem 8. März 2014 fehlt jede Spur von dem Flugzeug.
Eine Boeing 777 der Malaysia Airlines: das gleiche Modell verschwand am 8. März 2014 als MH370 spurlos über dem Golf von Thailand. Die Maschine war in Kuala Lumpur gestartet und auf der Reise nach Peking.
Transportminister Liow Tiong Lai: Malaysias Regierung steht seit dem Verschwinden von MH370 unter Druck. Zum Jahrestag kündigte Liow an, die Suche fortsetzen zu wollen.
Australische Einsatzkräfte bei der Suche nach MH370: Schon jetzt ist die Bergungsaktion die teuerste in der Geschichte der Luftfahrt.
Gedenken an die Opfer: Zwei Drittel der Besatzung von MH370 waren Chinesen. Zum Jahrestag wird ihnen ein öffentlicher Aufmarsch wahrscheinlich erschwert. In Peking herrscht wegen der Sitzung des Volkskongresses Ausnahmezustand.
Wo ist MH370? Die Suche orientiert sich an den Satellitendaten, die eine britische Firma erhoben hat. Während die Transponder-Systeme der Boeing deaktiviert wurden, sendete die Maschine dennoch ein rudimentäres Signal an die GPS-Satelliten. Aus dem letzten dieser Signale ergab sich das Suchgebiet südwestlich von Australien.
Schweres, topodernes, aber auch teures Suchgerät: Die australische "Ocean Shield" im Einsatz.
Einsatzplan und Suchgebiet der "Ocean Shield" im Indischen Ozean: Teilweise ist das Meer bis zu 5000 Meter tief. Unerreichbar für Sonden oder Tauchboote.
Überblick über die vermeintliche Route von MH370: Unerklärliche Kehrtwende.
Satellitenbild des malaysischen Militärs: Weder die Behörden Malaysias, noch Indonesiens schlugen Alarm, als MH370 ihre Gebiete als Irrläufer überflog. Wenn es denn so war.
Satellitenaufnahmen aus der Nacht vom 7. auf den 8. März 2014: Plötzlich war MH370 verschwunden. Die vietnamesische Flugsicherung merkte das erst mit gut 20 Minuten Verspätung.
Keine Aufklärung, keine Information: Vor allem in China kommt es immer wieder zu Protestkundgebungen und Demontrationen gegen die malaysischen Behörden.
Was bleibt, ist Gedenken, wie hier in Kuala Lumpur an einem Message-Board: Wird es je Gewissheit über das Schicksal der 239 Menschen von MH370 geben?