Billy Wilder und der Kalte Krieg - DER SPIEGEL
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Gags und Kalter Krieg "Wir machen schnucklige Sachen"

Der beste Spielfilm über den Kalten Krieg ist natürlich eine Komödie: Billy Wilders Berlin-Satire "Eins, zwei, drei" von 1961 hat bis heute nichts von ihrem Witz verloren.
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Vor dem Brandenburger Tor: Die wichtigste Regieanweisung Billy Wilders lautete "molto furioso" - das Stück sollte auf heißer Flamme, in halsbrecherischem Tempo gespielt werden. Szenenbild aus "Eins, zwei, drei" mit Horst Buchholz.

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Billy Wilder auf der Berlinale: Regisseur Billy Wilder beim Besuch der Berliner Filmfestspiele, 1993. Nachdem "Eins, zwei, drei" 1961 in Deutschland floppte, widerfuhr dem Film später historische Gerechtigkeit: Als "Eins, zwei, drei" 1985 erneut in die Kinos kam, wurde er zum Publikumshit, vor allem in West-Berlin.

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"Eins, zwei, drei" (1961): Liselotte Pulver alias "Fräulein" Ingeborg tanzt barfuß auf dem Tisch. Hinten sitzen Leon Askin und James Cagney. Obwohl die meisten Witze der Komödie von Billy Wilder auf Kosten der Russen gingen, floppte sie sowohl in der Bundesrepublik als auch in den USA.

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Komödie oder Tragödie? Den Unterschied zwischen einer Komödie und einer Tragödie hat Wilder später einmal so erklärt: "Ein Mann läuft eine Straße hinunter und fällt hin. Wenn er wieder aufsteht, ist das eine Komödie, die Leute lachen; bleibt er liegen, ist es eine Tragödie." "Manche mögen's heiss" (1959) mit Marilyn Monroe war eine weltweit erfolgreiche Komödie.

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Berühmte Pose: In "Das verflixte siebte Jahr" (1955) mit Marilyn Monroe, ist die Schauspielerin in ihrer bekanntesten Pose zu sehen.

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Guter Gag: Liselotte Pulver, James Cagney und Hanns Lotha in dem Film "Eins, zwei, drei", einer Komödie von Billy Wilder aus dem Jahre 1961.

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