Biolumineszenz - DER SPIEGEL
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Biolumineszenz Verborgenes zum Leuchten bringen

"Und dann beginnt eine ungeheuerliche Show": Ein Forscher schwärmt von Lichtern in der Tiefsee - die Biolumineszenz macht Verborgenes sichtbar.
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Eine Ahnung vom Lichtgewitter in der Tiefe vermittelt das von lumineszierenden Algen ausgelöste Meeresleuchten. Die Einzeller reagieren auf Bewegungsreize, indem sie Licht aussenden und Strände in magisches Blau-Grün tauchen. Wer am Ufer sanft mit Fuß oder Hand über den Sand streicht, kann die winzigen Dinoflagellaten auch an Land zum Leuchten animieren.

Foto:

Tyrone Siu/ REUTERS

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Nervenzellen:Sternentstehung im Orionnebel? Pyrotechnisches Spektakel? Oder Action Painting von Jackson Pollock? Das Wirrwarr von Linien und Farben stellt ein kleines Stück Hirngewebe dar. So überladen mit Information ist diese fluoreszenzmikroskopische Aufnahme, dass selbst Hirnforscher Mühe haben, sie genau zu deuten.

Foto: Will Menegas/ Uchida Lab/ MCB/ Harvard University
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Diese Fluoreszenzaufnahmen erlauben es, die Entwicklung des zweikammrigen Herzens der Zebrafische nachzuvollziehen. Der grüne Farbstoff markiert die sich herausbildenden Herzklappen, die Herzkammern sind am orange-farbenen Rand zu erkennen.

Foto: Michka Sharpe/ Burns Lab/ Harvard Medical School
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Herzmuskeln leuchten in kräftigem Rot.

Foto: Michka Sharpe/ Burns Lab/ Harvard Medical School
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Krebsbiopsien: Auch in der Krebsdiagnose ist die Fluoreszenz von großer Bedeutung. Zu sehen sind hier knapp 50 Gewebeproben, die verschiedenen Tumoren entnommen sind. Vier Moleküle wurden mit vier unterschiedlichen Farbstoffen markiert. An den entstehenden charakteristischen Signaturen können Ärzte die Art des Tumors erkennen.

Foto: Douglas Richardson/ HCBI/ MCB/ Harvard University
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Mit gewaltigen Augen glotzt dieser Schleimfisch den Betrachter an. Normalerweise sind diese Riffbewohner gut getarnt, sodass sie kaum zu sehen sind. Erst unter dem Fluoreszenzmikroskop wird das lebhaft orangefarbene Leuchten sichtbar.

Foto: David Gruber/ Radcliffe Fellow/ Harvard University
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Muskelfaser: Forscher fasziniert, dass sie auf dieser Aufnahme von Muskelgewebe die Wirkung eines Wachstumsfaktors namens YAP verfolgen können. Dieser bei der Ausdifferenzierung vieler Zellen wichtige Signalsstoff ist an einen roten Fluoreszenzfarbstoff gekoppelt.

Foto: Margarete Diaz Cuadros/ Whited Lab/ Harvard Medical School
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Das Bild zeigt die Reaktion von Gehirnzellen auf visuelle Eindrücke.

Foto: Abhinav Grama/ David Mankus/ Cox Laboratory/ MCB/ Harvard University
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Axolotl: Diese brillant-purpurne Struktur ist die Zehenspitze eines Axolotl-Salamanders. Zellkerne sind blau, ein bestimmter Teil des Zellskeletts grün und ein wichtiges, das die Entwicklung steuernde Signalmolekül YAP rot angefärbt.

Foto: Margarete Diaz Cuadros/ Whited Lab/ Harvard Medical School
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Zebrafischauge eines Embryofisches, drei Tage nach der Befruchtung.

Foto: Michka Sharpe/ Burns Lab/ Harvard Medical School
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Eine Nierenzelle wächst, die aus einer Stammzelle gezüchtet wurde.

Foto: Wyss Institute/ Harvard University
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?