Biometrie-Fails - Wenn Hacker das System narren - DER SPIEGEL
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Smartphone-Sicherheit Biometrie-Fails - Wenn Hacker das System narren

Nicht jedes Biometrie-System schützt die eigenen Daten wirklich gut. Fünf Beispiele, wo es schief ging.
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Gesichtserkennung beim Galaxy S8
Bereits vor der offiziellen Veröffentlichung des Samsung Galaxy S8 gelang es dem Twitter-Nutzer Marcianophone, die Gesichtserkennung des Smartphones auszutricksen, die als Alternative zu einem Iris-Scanner, einem Fingerabdruck-Sensor und der Entsperrung per Pincode angeboten wird. In einem Video zeigte Marcianophone, wie er auf einem anderen Smartphone ein Selfie machte und mit diesem Schnappschuss das S8 narrte.

Foto: iDeviceHelp/ Youtube
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Iris-Scan beim Galaxy S8
Experten rieten daraufhin, beim S8 lieber den Iris-Scan zu benutzen, der als sicherer als die Gesichtserkennungs-Sperre galt. Doch es dauerte nur wenige Wochen, dann war auch diese Funktion ausgehebelt. Hacker des Chaos Computer Clubs (CCC) druckten dafür lediglich das Foto des zuvor gespeicherten Auges aus. Die Hacker legten zusätzlich noch eine Kontaktlinse über das gedruckte Auge. Damit war auch der Iris-Scanner geknackt.

Foto: Chaos Computer Club
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TouchID beim iPhone 5S und iPhone 6
Auch bei den Smartphones von Apple war es dem CCC ein paar Jahre zuvor gelungen, eine biometrische Sicherheitsfunktion zu umgehen. Die Hacker überlisteten TouchID, den Fingerabdrucksensor des iPhones . Sie bildeten dafür den Fingerabdruck mit Latexmilch und Holzleim nach. Nötig war dafür lediglich ein Fingerabdruck auf einer Flasche oder einem Glas, der abfotografiert und auf Folie ausgedruckt werden musste. Auch beim iPhone 6 gelang es Sicherheitsexperten, den Fingerabruckscanner zu überlisten.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Stimmerkennung bei der HSBC-Bank
Die Stimme sei so einzigartig wie ein Fingerabdruck: So hatte die Geschäftsbank HSBC im vergangenen Jahr die neue Spracherkennungsfunktion für Telefongeschäfte beworben. Mit ihrer Stimme sollten sich die Kunden am Telefon verifizieren, dafür mussten sie einen vorgegeben Satz wiederholen. Doch auch hier zeigte sich, dass das System nicht fehlerfrei funktioniert. Ein BBC-Reporter trickste das System aus . Anstelle des Journalisten rief sein Zwillingsbruder bei der Bank an. Das Erkennungssystem versagte und der Bruder bekam den Zugriff auf das Konto des Reporters.

Foto: Facundo Arrizabalaga/ picture alliance / dpa
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