Bitte lächeln! Catch me if you can
Catch me if you can: War das Flutlicht schuld? Oder der Kopfschutz, der nach unten gerutscht war? Vielleicht war es auch der Engländer Tom Palmer (r.), der zum Tackling ansetzte. Jedenfalls konnte der Franzose Imanol Harinordoquy den Ball bei der Rugby-WM nicht fangen. Machte aber auch nichts, am Ende gewann Frankreich 19:12 und zog ins Halbfinale ein. Fangprobleme...
...hatte auch Shamit Patel. Der englische Cricket-Spieler schien darauf zu hoffen, dass ihm der Ball einfach zufliegt. Mit etwas mehr Eigenleistung hätte es aber vielleicht auch schon gereicht. Deutlich besser...
...machte es Dwayne Bowe. Dem Wide Receiver der Kansas City Chiefs gelang dieser spektakuläre einhändige Catch. Die NFL-Partie gegen die Indianapolis Colts gewannen die Chiefs zudem 28:24 - Bowe erzielte zwei Touchdowns.
Wasserschlacht in San Salvador: Beim Duell der Fußball-Großmächte El Salvador gegen die Kaimaninseln kämpften die Spieler nicht nur gegeneinander, sondern auch gegen die widrigen Bedingungen. Die Gastgeber um Romeo Monteagudo (l.) setzten sich in der Qualifikationspartie zur WM 2014 durch. Viermal musste Ramon Sealy von den Kaimaninseln hinter sich greifen.
Gib mir Fünf: Wie man besonders lässig abklatscht, demonstrierten Brandon Inge (l.) und Austin Jackson. Die beiden Baseball-Profis der Detroit Tigers feierten ihren 5:2-Erfolg im Halbfinal-Playoff-Spiel gegen die Texas Rangers und die 2:1-Führung in der Best-of-seven-Serie.
Crash Test Dummy: Einen richtig miesen Job hat Zac Guildford erwischt. Beim Training der neuseeländischen Rugby-Nationalmannschaft muss er die sogenannte Schildkröte geben, während Richard Kahui gemütlich auf ihn draufspringen darf und den Ball so fangen kann. Natürlich diente diese Übung nur der Vorbereitung auf die Halbfinal-Partie gegen den Erzrivalen aus Australien. Und dafür ist man dann auch gerne die Schildkröte. Auch...
...die Franzosen haben eine scheinbar ungerechte Rollenverteilung. Der Großteil der Spieler langweilt sich und wartet darauf, dass sie von drei Teamkollegen über den Rasen geschoben werden. Frankreich trifft im Halbfinale auf Wales.
Ein Spagat ist eine recht schwierige Sache. Ein Spagat auf dem Kopf? Nur etwas für Turner. Aber dann noch auf einem Schwebebalken? Weltklasse. Nur einer Chinesin gelangen im Team-Wettbewerb an dem Gerät mehr Punkte als Ana Porgras aus Rumänien. Für eine Medaille reichte es trotzdem nicht ganz. Ganz knapp landeten Porgras und Co. hinter den USA, Russland und China auf Rang vier.
War der Treffer etwa so stark, dass Aldo Montano (l.) sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte? Der Italiener stürzte im Säbel-Viertelfinale der Fecht-WM in Catania. Am Ende jedoch kein Problem - mit Heimvorteil setzte sich Montano gegen Woo Young Won aus Korea durch (15:8). Später gelang dem 32-Jährigen sogar der große Triumph. Im Finale bezwang er Nicolas Limbach aus Deutschland 15:13.
Im Fadenkreuz: Tischtennis-Star Timo Boll ist bei der Angabe im EM-Teamwettbewerb gegen Joao Monteiro aus Portugal nur auf den Ball fixiert. Der Deutsche spielt bei dem Turnier bislang exzellent und gewann mit Deutschland auch das Finale im Team-Wettbewerb gegen Schweden.
Schmerzhafte Kollision: Erst rempelte Patrik Elias (r.) von den New Jersey Devils Cam Ward um, dann landete er kopfüber auf dem Eis. Dabei hatte der tschechische NHL-Profi doch nur versucht, ein Tor zu schießen. Immerhin machten es seine Teamkollegen besser. Gegen die Carolina Hurricanes gab es einen 4:2-Erfolg zu bejubeln.
Könnten Sie sich vorstellen, dass Angela Merkel mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft trainiert? Nein, wir auch nicht. Anders sieht es bei Juan Manuel Santos aus. Der kolumbianische Präsident nahm vor dem WM-Qualifikationsspiel in Bolivien an einer Trainingseinheit der Nationalmannschaft teil. Ob "el Presidente" die Spieler beflügelt hat? Jedenfalls siegte Kolumbien 2:1.
Der Wechsel ist perfekt, dabei heißt es doch "Never change a winning team": Mit sofortiger Wirkung wechselt der blauePullover von Joachim Löw zum deutschen Fußball-Museum. Bei der WM 2010 hatte das Kleidungsstück dem DFB-Team weitgehend Glück gebracht. Ob sich Löw nicht zu früh vom Pullover getrennt hat, wird sich wohl schon bei der kommenden EM in Polen und der Ukraine zeigen.