Bitte lächeln! Ein stilles Wasser, bitte
Anheizer auf dem Drahtesel: Ob Sandy Casar nach dem Ende seiner Karriere Marktschreier werden will? Das nötige Talent stellte der Radprofi bei einer Ehrenrunde auf der Avenue der Champs-Elysées unter Beweis. Bananen hat er den Zuschauern dann aber doch nicht verkauft. Als Balletttänzer
hätte Kevin Pietersen wohl auch Erfolg gehabt. Vor allem müsste der gelenkige Cricketspieler dann keine lästige Schutzkleidung tragen. Zum Glück kann er sich auch auf seine Athletik verlassen, die ihn hier in einem Testspiel gegen Indien vor einem unplatzierten Ball geschützt hat.
Von wegen Servicewüste: Wer in Frankreich Kellnerin werden will, der muss einiges drauf haben. So wie Alexianne Castel, die hier in Shanghai für ihre WM-Läufe trainierte. Bei den Rennen hat die Französin ihr Erfrischungsgetränk dann aber am Beckenrand abgestellt.
Eine Ahnung, wie der da oben hingekommen ist, hatte wohl auch der Gegenspieler von Andrew Walker nicht. Wie ein Flummi sprang der Australian Footballer von den Carlton Blues nach dem Spielgerät. Dabei wirkte der Verteidiger von den Essendon Bombers ziemlich winzig. Wie ein kleiner blauer Kobold
eilte auch Fußballer Sebastián Abreu über den Rasen. "El Loco" (Der Verrückte) freute sich nach dem Gewinn der Copa América mit Uruguay derart diebisch, dass er sich mit der Trophäe auf und davon machte.
Die ganze Kraft der japanischen Samurai schien sich hier in Ajla Tomljanovic zu vereinen. Dann fiel der Kroatin auf, dass es sich bei ihrem Arbeitsgerät nicht um ein asiatisches Langschwert handelte. Und sie spielte einfach weiter Tennis. Ohne Erfolg: Die Partie gegen Urszula Radwanska im kalifornischen Stanford hat sie verloren. Ein Ass im Ärmel
hatte dieser Schwimmer bei den Weltmeisterschaften in Shanghai sicher nicht. Dafür trat er mit dem Herzkönig auf der Hose an. Ob ihn seine farbenfrohe Badekleidung bei den Zuschauern zum Weltmeister der Herzen gemacht hat, ist nicht bekannt. Auch Cowgirls...
spielen Baseball: Zwar sah Schauspielerin Pam Grier hier aus, als drehe sie gerade einen Spaghettiwestern. Trotzdem befand sich der ehemalige Blaxploitation-Star nicht auf einem Filmset, sondern eröffnete mit dem traditionellen ersten Wurf die Partie der Texas Rangers gegen die Toronto Blue Jays. Unter die Arme greifen...
...wollte NBA-Profi James Harden dem Rookie Derrick Williams. Bei einem Show-Turnier auf den Philippinen hievte der Shooting Guard der Oklahoma City Thunder seinen unerfahrenen Kollegen direkt an den Korb. Mit Erfolg: Die US-Boys gewannen 131:105 gegen eine Philippinen-Auswahl.
Die Tour de France kann so einfach sein, wenn man einen Motor hat. Dem Lachen nach zu urteilen, macht Sebastian Lang hier genau diese verblüffende Entdeckung. Zum Glück setzte sich der Deutsche aber erst bei der Ehrenrunde in Paris auf das motorisierte Zweirad. Nicht alles im Blick...
..hatte Iourhanta Mohamed Osman aus Djibouti. Der Schwimmer hatte seine Brille für die 50 Meter Brust bei der WM in Shanghai wohl eine Nummer zu groß gekauft. Entsprechend präsentierte sich auch die Konkurrenz für den Afrikaner: Er schied nach den Vorläufen aus. Das Nachsehen
hatte auch der Baseballer Andrés Torres. Der Blick über den Zaun muss eine herbe Enttäuschung für den Spieler der San Francisco Giants gewesen sein: Dem gegnerischen Home Run konnte er nämlich nur noch tatenlos zuschauen.