Bitte lächeln! Held in Strumpfhose
Im Parkverbot: Indianapolis, dieses Jahr Gastgeber des Super Bowl, ist vor allem für seine Autorennen bekannt. Dieser Fan scheint eine Vorliebe für auf dem Motor Speedway liegengebliebene Nummernschilder zu haben. In jedem Fall hatte er sich bei den Blechplaketten für den richtigen Verein entschieden. Denn die Giants waren der spätere Sieger beim Finalspiel der NFL gegen die New England Patriots.
Schau mir in die Augen, Kleines: Bei dieser Szene haben Johnny Oduya (r) von den Winnipeg Jets und Joey Crabb von den Toronto Maple Leafs nicht etwa für einen Hollywood-Streifen geprobt. Vielmehr gab es wohl eine strittige Spiel-Situation zu klären. Ob das gelungen ist, bleibt unklar. Ein Liebespaar wurden die beiden bei dem 2:1 für die Jets sicher nicht mehr.
Flüstertüte beim Afrika-Cup: Malis Keeper Oumar Sissoko (r) wäre möglicherweise lieber Sänger statt Sportler geworden. Die obligatorischen dicken Kopfhörer hatte er jedenfalls mit zum Training gebracht. Weil aber seine Mannschaftskameraden offenbar den Wortschwall des Spielers nicht mehr hören können, lassen sie ihn nun immer in seinen Torwarthandschuh singen. In seiner Ball-Kunst ...
...empfindlich gestört fühlte sich wohl auch Taj Gibson von den Chicago Bulls. Der Forward empörte sich über das beherzte Eingreifen von Deron Williams von den New Jersey Nets - hier nur mit seinen Armen im Bild. Vermutlich werden die Schiedsrichter bei dem 110:95-Sieg der Bulls reagiert haben und legten Williams das Handwerk. Deutlich höflicher...
...gab sich Defensive End Justin Tuck von den New York Giants. Ob sich der 124-Kilo-Koloss, der kurz zuvor Patriots Quarterback Tom Brady gesackt hatte, neuerdings mit asiatischen Sitten und Gebräuchen beschäftigt, darf bezweifelt werden. Vielleicht wollte der spätere Super-Bowl-Gewinner auch nur die asiatischen Zuschauer beim größten Sportereignis der Welt begrüßen. Hautenge Liebestöter...
...für untendrunter zeigte Morgan De Sanctis vom SSC Neapel. Fast hat es den Anschein, als würde der Keeper der Süditaliener ein Superheldenkostüm unter seinem Trickot tragen. Genutzt hat die Verkleidung nicht viel. Aber immerhin konnte De Sanctis beim torlosen Remis in der Partie gegen den AC Mailand für seine Mannschaft eine Niederlage verhindern.
Falsch verstanden hat Naomi Van As die Regeln ihrer Sportart: Beim Hockey sollte man den Schläger immer mit sich führen. Das Werfen des Schlaginstruments führt eher selten zum Erfolg - und ist obendrein verboten. Immerhin haben ihre Mannschaftskolleginnen in Regelkunde besser aufgepasst. Die Niederlande gewann bei der Champions Trophy in Neuseeland gegen die Konkurrenz aus Deutschland 3:2. Ebenfalls Probleme mit dem Sportgerät...
...hatten diese Herren beim Winterkarneval im kanadischen Quebec. Vielleicht sollte das Team Chateau Frontenac, das zu einem Kanurennen antreten wollte, ihr Boot gegen einen Bob tauschen oder im Sommer wiederkommen. Ob sie dann noch genügend Wasser gefunden haben, ist nicht so entscheidend. Denn bei der Veranstaltung kommt es in vor allem auf den Spaß an. Nicht zum Karneval...
...konnte Laurenne Ross. Die amerikanische Skiabfahrerin hatte einen beruflichen Termin beim World Cup in Garmisch-Partenkirchen. Ein bisschen verkleidet war sie dann aber doch. Zur Freude der Zuschauer hatte sie sich auf ihr Gesichts-Tape einen Schnurrbart gemalt. Viel Spaß hatte zunächst auch...
...diese Dame der New-England-Patriots-Cheerleader beim Super Bowl. Vermutlich hat sie bei der Anheizer-Attacke mit ihren Haaren kurzfristig die Orientierung verloren. Nicht anders erging es jedenfalls ihrer Mannschaft, die anschließend gegen die Giants verlor. Desorientiert...
...war auch Omans Keeper Mahnad Al Zaabi beim Spiel gegen Katar. Ob es der Torwart wirklich auf das Spielgerät abgesehen hatte oder dieses mit dem Kopf seines Gegenspielers Ibrahim Majed verwechselt hat, ist nicht überliefert. Das Ergebnis der Partie bei der Qualifikation für die Olympischen Spiele von London schon: Die Teams trennten sich 2:2.
Einen Hang zur großen Geste hat offenbar Monty Panesar. Der englische Cricketstar - auch unter dem Spitznamen "The Sultan" bekannt - kommentierte das Spiel seiner Mannschaft gegen Pakistan mit viel Theatralik und Dramatik. Den Titel "Crickett-Diva des Jahres" könnte er sich durch den hohen künstlerischen Wert in der B-Note so jedenfalls sichern. Kämpferisch...
...ging es dagegen bei der Copa Libertadores zur Sache. Hugo Nervo (l) bediente sich dabei einer lupenreinen Kampfsporttechnik. Sowohl der rechte Schwinger unter das Kinn als auch der angesetzte Hüftwurf über das linke Bein hätten Gegenspieler Wagner vom brasilianischen Club Fluminense auf den Rasen geschickt. Genutzt hat der rustikale Einsatz nichts: Fluminense gewann 1:0.