Bitte lächeln Heul doch!
Auf den Kopf getreten: Was auf den ersten Blick wie eine Machtdemonstation des schwedischen Fußball-Nationaltrainers Erik Hamren anmutet, stellt sich bei genauerem Hinsehen als völlig harmlos heraus. Hamrens Fuß steht nicht etwa auf dem Kopf von Verteidiger Michael Almeback, sondern auf einem Ball. Allein der Blickwinkel des Fotografen lässt anderes vermuten.
Wer hat den schöneren Pokal? So ganz sicher scheinen sich Jo-Wilfried Tsonga (l.) und Novak Djokovic nicht. Besonders Djokovic guckt eher skeptisch auf seine Trophäe. Obwohl der Serbe allen Grund zur Freude hätte. Schließlich hatte er zuvor beim ATP-Tennisturnier von Peking das Finale gegen Tsonga 7:6 (7:4), 6:2 für sich entschieden.
Hängepartie auf hoher See: Das hatte sich das Oracle-Team-USA sicher anders vorgestellt. Anstatt mit ihrem Katamaran bei der America's Cup World Series zum Sieg zu segeln, musste die Crew um Skipper James Spithill ihre Fähigkeit im Klettern unter Beweis stellen.
Der Formel 1 kehrt Michael Schumacher nach dieser Saison den Rücken, sein Vertrag bei Mercedes wurde nicht verlängert. Dass der Rekordweltmeister aber auch ohne F1-Bolide schnell unterwegs ist, zeigt er hier beim Großen Preis von Suzuka. Auf einem Scooter geht es durchs Fahrerlager.
Fang den Vogel: Mit einem Eimer versucht ein Platzwart der New York Yankees während der Partie gegen die Boston Red Sox einen kleinen Spatz einzufangen. Ohne Erfolg, der Piepmatz ist schneller und sucht sein Heil in der Flucht. Zuvor wollte er partout seinen Platz auf der dritten Base nicht räumen.
Spanischer Tango im Clásico: Real Madrids Verteidiger Pepe suchte beim 2:2 gegen Barcelona engen Körperkontakt zu Schiedsrichter Delgado Ferreiro. Ob der Portugiese mit dieser Einlage die Gelbe Karte gegen sich verhindert wollte? Genützt hat es zumindest nichts, die Karte gab es trotzdem.
Baseball-Profi Jon Jay von den St. Louis Cardinals würde sein Konterfei wohl auch gerne wie das von Tony La Russa auf der Spielfeldbegrenzung sehen. Anders ist sein Sprung in die Bande nicht zu erklären, der Ball ist weit und breit nicht zu sehen.
Frei wie ein Vogel: Davon träumt wohl auch Tennisspieler Kei Nishikori. Der Japaner scheint während des Shanghai Masters regelrecht abheben zu wollen. Im übertragenem Sinne ist ihm das wenige Tage zuvor sogar gelungen. Nishikori triumphierte als erster Japaner seit 40 Jahren beim ATP-Turnier in Tokio. Und sein Höhenflug hält an: In Shanghai zog er durch einen souveränen 6:2, 6:4-Erfolg gegen Wu Di aus China in die zweite Runde ein.
Heul doch! Der Jubel von Fenerbahçe Istanbuls Cristian Baroni nach seinem Treffer in der Europa League gegen Gladbach erinnert stark an die legendäre Geste von Lothar Matthäus, als er Andreas Möller auf gleiche Weise provozierte.
Heulen wollte Gladbachs Torhüter Marc-André ter Stegen trotz der 2:4-Niederlage gegen Istanbul aber nicht. Stattdessen versteckte er sich unter seinem eigenen Trikot.
Vom Sicherheits- zum Müllmann: Nach der MLB-Begegnung zwischen den Atlanta Braves und den St. Louis Cardinals ließen die Braves-Anhänger ihrem Frust über die Niederlage ihres Teams freien Lauf. Leere Flaschen, Dosen und andere Gegenstände flogen auf den Platz. Die Security konnte nur tatenlos zuschauen.