Bitte lächeln Verdrehte Welt
Nein, Carl Edwards hat nicht den verbotenen Knopf für den Schleudersitz gedrückt. Der Pilot der amerikanischen Nascar-Serie zelebrierte lediglich einen Sieg - und lieferte den Medien sensationellen Nachrichtenstoff: Endlich überschlug sich mal ein Rennfahrer - und nicht immer nur sein Wagen. In der Luft ...
... fühlte sich auch dieser namentlich nicht bekannte Skiathlet wohler. Da oben fährt es sich ja auch viel leichter, ohne all die Steilhänge und Slalomstangen. Auf die Gefahr hin, den scheinbar schwerelosen Luftikus zu entzaubern: Beim "Big Air Master" in der Nähe der chilenischen Hauptstadt Santiago hoben alle Starter ab. Dabei machten sie auf jeden Fall eine bessere Figur ...
... als mancher Kollege vom Bodenpersonal. Auf den Brettern, die den Halt bedeuten, verlor Andre Myhrer genau jenen. Der Preis für den besten eingesprungenen Purzelbaum auf Skiern wäre dem Schweden bei den "Winter Games" in Neuseeland allerdings sicher gewesen. Wenig Lust auf Bodenturnen ...
... hatte dagegen Ezekiel Kemboi. Der Kenianer war zwar schon in der Bauchlage, weigerte sich aber, Arme und Beine gleichzeitig anzuheben. Dabei hätte die Übung seiner Rücken- und Gesäßmuskulatur gutgetan. Als Ausrede führte Kemboi an, er habe doch soeben den Hindernislauf über 3000 Meter beim Golden League Meeting in Zürich gewonnen. Ähnlich widerspenstig ...
... führte sich Daniel Murphy (r.) auf. Der Spieler der New York Mets scheint panische Angst vorm Zahnarzt zu haben. Warum sonst verweigerte er sich im Spiel gegen die Chicago Cubs partout dem nett gemeinten Angebot von Gegenspieler und Zahnmedizin-Student Geovany Soto, in seinem Mund mal nach dem Rechten zu schauen. Kuscheliger ...
... gingen da schon Marc-Andre Fleury (l.) und Derek Roy miteinander um. Die beiden Nationalspieler versuchten bei einem Trainingsspiel der kanandischen Eishockey-Auswahl sich gegenseitig zu wärmen. Ist ja auch echt kalt auf so einer Eisfläche. Zu heiß ...
... war es offenbar Albert Montanes während seines ersten Auftritts bei den US Open. Der Spanier brauchte im Match gegen Robin Söderling dringend eine Erfrischung. Weil gerade kein Erdbeereis zu haben war, schleckte Montanes kurzerhand sein Spielgerät ab. Neben dem Geschmack ging ihm dabei auch der erhoffte Energieschub ab. Montanes unterlag dem Schweden in vier Sätzen. Verloren ...
... und sofort wieder gefunden hat Takamasa Anai seine Kontaktlinse. Gut zu wissen, dass japanische Judoka auch nur ganz normale Menschen mit alltäglichen Problemen sind. Und Glück für Anai, dass er die Linse ...
... nicht hier verloren hat. Die Fans von Lech Poznan gaben im Spiel beim FC Brügge ihr letztes Hemd für den polnischen Club - und erlebten trotzdem ihr blaues Wunder: Poznan unterlag 0:1 und verpasste die Qualifikation für die Europa League. Auf die Champions League ...
... freut sich Zlatan Ibrahimovic. Dass er nun beim FC Barcelona spielt, findet der schwedische Stürmer ziemlich aufregend. So aufregend, dass er gleich am ersten Tag im falschen Trikot erschien. Zur Strafe schoss ihm jeder Mitspieler einen Ball dorthin, wo Mann es am meisten spürt. Ibrahimovic sagte später, das sei alles "sehr aufregend" für ihn gewesen. Das kommt davon, wenn ...
... man immer nur Fußball im Kopf hat. Wie in diesem Fall Freiburgs Pavel Krmas im Bundesliga-Spiel beim FC Schalke 04. SPIEGEL ONLINE hat sich deshalb auf die Suche nach unverbrauchten und aufregenden Alternativen zum Volkssport Nummer eins begeben. Da wären etwa ...
... das in Zentralasien praktizierte und sehr beliebte Kok-Boru. Sinn und Ziel des Spiels ist es, ein ausgestopftes Schaf in einen Brunnen oder ein anderes Loch im Boden zu werfen, um zu punkten. Die Spieler sitzen dabei auf dem Rücken eines Pferdes. Diese Vorgabe macht Sinn, denn ...
... andersherum funktioniert es nicht so richtig, wie diese Szene von einem Turnier in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek belegt. Einfacher ...
... zum Nachahmen auf deutschen Ascheplätzen ist dagegen das indische Wrestling geeignet. Anders als bei der Mainstream-Variante aus den USA verzichten die Inder auf Muskelgeprotze und Maskeraden - und packen dafür lieber richtig zu. Vollen Körpereinsatz ...
... müssen auch die vierbeinigen Athleten beim Hunde-Frisbee zeigen, wollen sie Herrchen oder Frauchen den Sieg bescheren. Bei den zweitägigen Meisterschaften in Karlsruhe sprangen und schnappten in diesem Jahr rund 80 Hunde um die Wette. Erfrischend anders ...
... sind auch die Disziplinen der Wattolümpiade bei Brunsbüttel. Hier machen sich die Spieler beim Fußball tatsächlich noch dreckig, ein ernstes Problem sind aber nach wie vor die vielen schmutzigen Fouls. Dennoch könnte das Kicken im Watt für "graue Mäuse" des Rasenfußballs interessant sein - vor allem aufgrund der Einheitsfarbe der Spielkleidung. Gut informierten Kreisen zufolge gibt es mit der SG Wattenscheid 09 bereits einen Interessenten.