Bitte lächeln! Volles Rohr
Psychologische Kriegsführung der Gastgeber? Sicherlich würde kaum jemand gegen diesen Maori-Krieger antreten wollen. Doch der Neuseeländer stimmt nur das Publikum bei der Rugby-WM ein, hier vor dem Match zwischen Kanada und Tonga. Dadurch inspirert...
...zeigte sich der Kanadier D.T.H. van der Merwe (in schwarz), der hier zwar von mehreren Spielern aus Tonga gestoppt wurde, am Ende mit seiner Mannschaft aber 25:20 siegte.
Nicht nur die Einheimischen sorgen bei der Rugby-WM für außergewöhnliche Kostüme. Dieser Anhänger der Südafrikaner - der "Springboks" - erinnerte bei der Partie gegen Wales an einen Matador. Am Ende konnte er sich über einen 17:16-Erfolg seiner Mannschaft freuen.
Zum Fressen gern: Dieser Fan der "Pumas", also der argentinischen Rugby-Nationalmannschaft, überzeugte mit seinem extravaganten Kopfschmuck. Doch so bissstark wie sein Puma-Hut war Argentinien nicht. 9:13 unterlagen die Südamerikaner England.
Auf die nächste Schur müssen diese Schafe noch warten. In den Farben von Argentinien, Rumänien, England und Neuseeland wurden sie angemalt. Kein Wunder, Rugby ist bei den "Kiwis" Nationalsport.
Harte Rugby-Spieler auch mal ganz gefühlvoll: Die Australier Quade Cooper (l.) und Radike Samo erholen sich von der spraziösen WM-Vorbereitung. Weniger zärtlich gingen sie im ersten Spiel gegen Italien vor. 32:6 bezwangen die "Wallabies" die Südeuropäer.
Ebenfalls nicht loslassen wollten die Fans des NFL-Teams Denver Broncos ihren Spieler Eric Decker (Nummer 87). Der Wide Receiver hatte zuvor einen Punt-Return über 90 Yards in die Endzone der Oakland Raiders getragen und sein Team zurück ins Spiel gebracht. Deckers Touchdown war jedoch nicht genug - die Gäste setzten sich 23:20 durch.
Klebt Novak Djokovic etwa mit der Zunge an seinem Schläger fest? Auch wenn diese Szene an den Film "Dumm und Dümmer" erinnert, ärgerte sich der Serbe im Finale der US Open nur über einen verlorenen Punkt gegen Rafael Nadal. Am Ende jubelte der 24-Jährige über seinen dritten Erfolg bei einem Grand-Slam-Turnier in diesem Jahr.
"Seid ihr bereit? Nein? Egal!" Während seine Teamkollegen noch mit dem Schiedsrichter diskutieren, macht der Tscheche Jakub Vesely schon mal die nächste Angabe. Bei der Volleyball-EM in Österreich und Tschechien ging es in der Gruppenphase gegen Russland. Vielleicht wollte sich Vesely auch nur einen Vorteil erschleichen. Gebracht hat es nicht viel: Die Gastgeber unterlagen 0:3.
Schon wieder ein neuer Trend aus Asien? Nicht ganz. Eine Athletin demonstriert bei den neunten Traditionsspielen der ethnischen Minderheiten Chinas in Guiyang ihr Können. Bei dem Festival zeigen 55 Minderheiten ihre traditionellen Sportarten und ihre Kultur. Dieses Jahr nehmen mehr als 6700 Sportler in 16 Wettkämpfen und 188 Demonstrationssportarten teil.