"Biutiful": Javier, Jesus, Barcelona - DER SPIEGEL
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"Biutiful" Javier, Jesus, Barcelona

Vom weltumspannenden "Babel" ins globalisierte Prekariat Barcelonas: Alejandro González Iñárritu erzählt in seinem neuen Film "Biutiful" die Geschichte eines Menschenschmugglers, der seine Seele retten will, bevor er stirbt. Hauptdarsteller Javier Bardem rettet das Drama vor der Pathos-Falle.
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Javier Bardem als Kleinganove Uxbal in "Biutiful": Alle stützen sich auf ihn, aber auf wen kann er sich verlassen?

Foto: PROKINO
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Sicher nicht auf seine Ex-Frau Marambra (Maricel Álvarez), die unter einer bipolaren Persönlichkeitsstörung leidet und zwischen Zärtlichkeit und Zerstörungswut schwankt.

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So muss Uxbal zu allem Stress mit illegalen Einwanderern und Drogendealern in Barcelonas Ethno-Viertel El Raval auch noch für seine beiden kleinen Kinder Ana (Hanaa Bouchab) und Mateo (Guillermo Etrella) sorgen.

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Ablenken vom nahenden Tod: Uxbal versucht bei einer rauschhaften Disconacht mit seinem Bruder Tito (Eduard Fernández) für einen Augenblick, seine Probleme zu vergessen.

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Aber das ist nur von kurzer Dauer: Uxbals kleinkrimineller Partner Ekweme (Cheikh Ndiaye) riskiert alles für ein neues Leben in Barcelona - und wird verhaftet.

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Uxbal ist allein mit seinem und dem Leiden der Anderen. Für seine intensive Darstellung gewann Javier Bardem den Darstellerpreis des Cannes-Festivals 2010 und erhielt eine Oscar-Nominierung.

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Bei der Verleihung der Academy Awards Ende Februar in Los Angeles verlor Bardem, der bereits einen Oscar als bester Nebendarsteller für "No Country For Old Men" besitzt, gegen Colin Firth. Dennoch hatten er und Regisseur Alejandro González Iñárritu (l.) allen Grund zur Freude: "Biutiful" war auch als bester fremdsprachiger Film nominiert.

Foto: VALERIE MACON/ AFP
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