Bizarre Trauerfeier: Der letzte große Knall - DER SPIEGEL
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Bizarre Trauerfeier Der letzte große Knall

Der US-Schriftstellers Hunter S. Thompson hatte verfügt, nach seinem Selbstmord solle seine Asche per Rakete in alle Winde zerstäubt werden– dieser Wunsch ist nun erfüllt worden. Schauspieler Johnny Depp betätigte sich als Kanonier.
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Literaturkritiker rechnen Thompson zu den bedeutendsten US-Autoren des 20. Jahrhunderts. Er schrieb viele seiner Reportagen im volltrunkenen Zustand - was er stets thematisierte, weil nach seiner Überzeugung der Autor ein untrennbares Element eines Textes ist

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Die Rakete war auf Thompsons Anwesen in Woody Creek beim Nobel-Skiort Aspen aufgebaut worden

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Die Witwe Anita in Thompsons Arbeitszimmer, in dem sich der Autor umgebracht hatte. "Er liebte Explosionen", sagte sie den Trauergästen

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Sohn Juan hatte die Leiche des Vaters entdeckt

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In einem extra aufgestellten Zelt wurde die Trauerfeier abgehalten, Arbeiter bereiten die ungewöhnliche Gedenkveranstaltung vor - dabei kamen auch Gummipuppen zum Vorschein

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Schauspieler Bill Murray war auch zur Trauerparty angereist, er signierte Zeichnungen des Ralph Steadman, die die Rakete zeigen

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Am Samstagabend war es dann soweit, die Rakete wurde gezündet. Ganz im Sinne des Verstorbenen wurde die Trauerfeier mit viel Alkohol begangen

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Mit einem großen Knall wurde Thompsons Asche in die Luft gefeuert

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