Holocaust-Rede Höcke, der unfreiwillige Helfer
Das Entsetzen über Björn Höckes Holocaust-Rede ist groß. Der AfD-Chef in Thüringen hatte in Dresden unter anderem das Berliner Mahnmal für die Ermordung der europäischen Juden als "Denkmal der Schande" bezeichnet.
Seitdem haben sich etliche Prominente und Politiker zu Wort gemeldet. Vizekanzler Sigmar Gabriel forderte etwa, die AfD vom Verfassungsschutz überwachen zu lassen.
Der Ort des Geschehens: Das Brauhaus Watzke in Dresden, das Unbekannte nach der Rede mit Farbkugeln verunstalteten. Die Inhaber haben inzwischen über "die Ausnutzung unseres Hauses" ihr Bedauern geäußert.
Axel Steier, Mitinitiator der Hilfsorganisation Mission Lifeline, profitiert nun von der Debatte: Das Gasthaus will seinem Verein die kompletten Einnahmen des umstrittenen Abends spenden.
Steiers Organisation kann das Geld gut gebrauchen: Mission Lifeline will ein Schiff kaufen, um im Mittelmeer Flüchtlinge vor dem Ertrinken zu retten.