Blackberry-Smartphones Vom E-Mail-Handy zum Android-Smartphone
Blackberry 5810
Das Blackberry 5810 war das erste Smartphone des kanadischen Herstellers Research in Motion (RIM). RIM war bereits vor der Ära der Smartphones mit seinen Handheld-Geräten im Markt für digitale Assistenten etabliert. Der erste Blackberry war der 850, der 1999 auf den Markt kam, aber keine Telefonfunktion hatte.
Drei Jahre später folgte der Blackberry 5810. Damit fiel der Startschuss für den Erfolg der Blackberry-Marke. Basis war das eigenentwickelte Blackberry OS. RIM, das sich 2013 in Blackberry umbenannte, richtete den Fokus vor allem auf Geschäftskunden. Ein wichtiges Verkaufsargument war die verschlüsselte E-Mail-Kommunikation, die nur über firmeneigene Server lief.
Blackberry Storm
Nach der Präsentation des iPhone versuchte sich auch RIM an Touchscreen-Geräten. Allerdings bescherte der Storm mit seinem ungewöhnlichen Drück-Bildschirm dem Unternehmen nur einen Achtungserfolg. Der Touchscreen konnte mechanisches Feedback geben. Allerdings bot er kein Multi-Touch und machte wegen des wackligen Displays einen ungewohnten Eindruck.
Blackberry Torch
Der Blackberry Torch sollte beide Welten vereinen. Unter dem Touchscreen mit virtueller Tastatur ließ sich eine echte Tastatur im typischen Blackberry-Layout hervorschieben.
PlayBook
Um auf den Siegeszug der Tablets aufzuspringen, bracht Blackberry 2010 das PlayBook auf den Markt. Der damalige Unternehmenslenker Mike Lazaridis präsentierte das Gerät auf einer Entwicklerkonferenz. Großer Erfolg war dem PlayBook aber nicht beschieden.
BlackBerry Bold 9900 Media
2011 brachte RIM gleich fünf neue Modelle an den Start. Alle waren mit Touchscreen ausgerüstet. Der Bold 9900 Media hatte zusätzlich noch eine Tastatur. Auf den Geräten lief das damals neue Blackberry 7 OS. Das Betriebssystem sollte vor allem das Surfen im Netz beschleunigen.
Porsche Design
Die Zusammenarbeit mit Porsche Design brachte unter anderem das P9981 hervor, das 2011 vorgestellt wurde. RIM arbeitete bei mehreren Modellen mit Porsche Design zusammen. Die Geräte sollten vor allem Geschäftsleute von iPhones fernhalten.
Blackberry Z10
Mit der Umbenennung brachte das Unternehmen 2013 auch neue Geräte heraus. Der Z10 war ein Touchscreen-Smartphone.
Blackberry Q10
Das Schwestermodell des Z10, der Q10, kam klassisch mit Tastatur daher. Damals befand sich das Unternehmen bereits mitten in der Krise. Gegen die Konkurrenz von Apple und Android-Handys hatte RIM keine Chance.
Blackberry Z30
Mit dem Z30 stemmte Blackberry sich weiter gegen die Krise. Der Flop des Vorgängermodells Z10 führte zur Abschreibung von einer Milliarde Dollar. Der Z30 folgte mit seinem Fünf-Zoll-Display dem Trend zu großen Bildschirmen. Die Balance genannte Funktion richtete für private und berufliche Nutzung voneinander getrennte Bereiche ein.
Blackberry Passport
Zurück zur Tastatur: Ein quadratischer Bildschirm und eine Tastatur, die gleichzeitig Touchpad ist, zeichneten den Passport aus. Das mutige Design des Geräts und die Möglichkeit, Apps aus dem Android-App-Store von Amazon zu installieren, sollten Käufer ansprechen.
Blackberry Priv
Das erste Android-Smartphone von Blackberry begeisterte mit beeindruckender Leistung und einem hervorragenden Bildschirm, war aber gleichzeitig teuer und konnte wenige Kunden von vergleichbaren Samsung-Modellen weglocken.
Blackberry DTEK50
Der DTEK50, ein weiteres Android-Smartphone mit Blackberry-Software, dem es an Alleinstellungsmerkmalen mangelt.