Blick ins G20-Gefängnis Hinter Gittern
Blick auf Container im Hamburger G20-Gefängnis. Der Bau kostete mehrere Millionen Euro.
Untergebracht ist die Gefangenensammelstelle in einem früheren Lebensmittelgroßmarkt im Stadtteil Harburg - verkehrsgünstig an Autobahn und Bahnstrecke gelegen.
Polizistin im Gang der neuen Gefangenensammelstelle: Bis zu 400 Menschen sollen in der 11.000 Quadratmeter großen Halle vorübergehend unterkommen.
Es gibt Büros zur erkennungsdienstlichen Behandlung mutmaßlicher Straftäter.
Auch Fingerabdrücke können vor Ort genommen werden.
Es gibt 70 Sammel- und 50 Einzelzellen.
Auch ein Arztraum mit Verbandszeug steht für Notfälle zur Verfügung.
Für Rechtsanwälte und Staatsanwälte gibt es spezielle Container. Die Nähe zum Gericht in Harburg gewährleiste effektiven Rechtsschutz, sagte ein Polizeisprecher.
Ein Polizist mit Hund patrouilliert um das umzäunte Gebäude.
Nato-Draht soll vor Ausbruchs- und Befreiungsversuchen schützen.
Einfahrt zum G20-Gefängnis: Die Kosten für den Umbau waren bei Baubeginn mit drei Millionen Euro beziffert worden. Ob es bei der Summe bleibe, sei noch offen, sagte der Polizeisprecher.