Blinder Programmierer bei der Arbeit Tasten statt sehen
Sein erstes Tablet eröffnete Jan Blüher eine neue Welt: Plötzlich konnte sich der blinde Dresdner Fahrpläne vorlesen oder Haltestellen in der Nähe anzeigen lassen. Heute ist die Entwicklung barrierefreier Apps sein Geschäftskonzept.
Stimme statt Bildschirm: Jan Blüher an seinem Arbeitsplatz mit einem Eingabe- und Leseteil für den Computer in Brailleschrift. Der Dresdner ist selbstständiger Programmierer und entwickelt Apps für Blinde und Sehbehinderte.
Foto: Matthias Hiekel/ dpa
Lesen mit Fingern: Zeichen für Zeichen zeigt dem Blinden die Braille-Schrift, was auf dem Bildschirm seines Computers geschrieben steht.
Foto: Matthias Hiekel/ dpa
Apps für die Blindenbücherei: Mit Hilfe von Sprachsteuerung lassen sich damit Bücher in Braille-Schrift oder Hörbücher bestellen und die Seiten nach Neuerscheinungen durchforsten.
Foto: Matthias Hiekel/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?