Blühende Geschäfte Die Geschichte des Panama-Kanals
Containerschiff im Kanal: In vier bis fünf Jahren drohen die Schiffe so groß zu sein, dass sie nicht mehr durch die Schleusen passen
Containerschiff vor dem Kanal: Die Durchfahrtsrechte sind wegen des explodierenden Welthandels inzwischen heiß umkämpft. Seit kurzem werden Passage-Slots sogar versteigert - die Höchstgebote liegen bei 220.000 Dollar
Eins der größten Schiffe, das noch durch den Kanal fahren darf: Die Panamax auf ihrem Weg zum Atlantik
Bauarbeiten am Kanal 1913: Erst 1914 war die Durchfahrt fertig - 1880 hatten die Arbeiten begonnen
Aufnahme letzter Bauarbeiten kurz vor der Fertigstellung des Kanals 1914: Insgesamt verschlang der Bau 352 Millionen Dollar. 40.000 Arbeiter hatten jahrelang unter äußerst gefährlichen Bedingungen an der Verbindung von Nord- und Südamerika gebaut
US-Präsident Theodore Roosevelt besucht die Truppen im Kanalgebiet (1906), um die Arbeiten zu besichtigen: Erst 1999 verließen die Amerikaner die Region
Undatiertes Foto einer Schleuse, das die Kanal-Behörde auf Wunsch zur Verfügung stellt: In den sechs Jahren, seit Panama die Hoheit über den Kanal hat, habe man der Regierung mehr Geld überwiesen als die Amerikaner in den mehr als acht Jahrzehnten zuvor, heißt es bei den Beamten großspurig
Baggerinseln bei Arbeiten 1915: Der Kanal soll jetzt erneut ausgebaut werden
Blick auf die Miraflores-Schleuse: Fünf Milliarden Dollar will Panama in den Ausbau des Kanals stecken. Doch die arme Bevölkerungsmehrheit ist skeptisch - bisher hat sie wenig vom boomenden Geschäft rund um den Kanal gehabt