Blutige Anschläge Tote und Trümmer in Bagdad
Der politische Konflikt im Irak ist in Gewalt auf den Straßen der Hauptstadt eskaliert. Bei mehreren Anschlägen in schiitischen Gegenden Bagdads sind am Donnerstag nach Behördenangaben mindestens 60 Menschen getötet worden. Zudem seien rund 180 Menschen verletzt worden, sagte ein Vertreter des Gesundheitsministeriums.
Mehrere am Straßenrand oder in Autos deponierte Sprengsätze waren explodiert.
Rauch über Bagdad: Bei den Bombenexplosionen handelt es sich offenbar um die erste organisierte Anschlagsserie seit dem Abzug der US-Truppen.
Die Sprengkraft einer der Bomben war groß genug, um einen Krater in die Straße zu reißen und eine ganze Häuserfassade schwer zu beschädigen.
Noch ist unklar, wie viele Opfer die Anschläge insgesamt gefordert haben. Ständig werden die Angaben über Tote und Verletzte nach oben korrigiert.