BMW / 100 Jahre BMW - DER SPIEGEL
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100 Jahre BMW Ein Konzern als Familienunternehmen

BMW ist ein Weltkonzern, doch das Sagen dort hat in erster Linie eine Familie. Die Quandts bestimmen, wie es mit dem Unternehmen weitergeht.
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1960 heiratete Herbert Quandt die 16 Jahre jüngere Johanna Bruhn. Zuvor arbeitete sie als seine persönliche Assistentin.

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Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1982 übernahm Johanna Quandt in ihrer Funktion als Testamentsvollstreckerin Mandate in den Aufsichtsräten von BMW, Altana und anderen Gesellschaften. 1997 übergab sie die unternehmerische Verantwortung an ihre Kinder Susanne Klatten und Stefan Quandt.

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Susanne Klatten gilt als reichste Frau Deutschlands. Insgesamt halten die Quandt-Erben 46,7 Prozent der Aktien-Anteile an BMW.

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Stefan Quandt hält zusammen mit seiner Schwester Susanne das BMW-Aktienpaket der Familie. Johanna Quandt hatte den größten Teil der BMW-Aktien unbemerkt von der Öffentlichkeit bereits von 2003 bis 2008 an die beiden Kinder verteilt.

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Stammbaum der Familie Quandt: Johanna Quandt war die dritte Frau des 1982 gestorbenen Herbert Quandt, der wiederum gemeinsam mit Bruder Harald im Jahr 1954 das Erbe von Günther Quandt angetreten hatte.

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