BMW i3 im Winter - DER SPIEGEL
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Kälteprobleme von E-Autos Aus Freude am Frieren

Winterzeit ist Fastenzeit, zumindest für Fahrer von Elektroautos. Doch unser Autor Michael Specht möchte selbst bei Frost auf seinen BMW i3 nicht verzichten - trotz kalter Finger.
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BMW hat nicht nur bei der ersten Generation des i3 vergessen, eine Lenkradheizung vorzusehen, sondern es nach über drei Jahren auch bei der Modellpflege versäumt. Gegen kalte Finger helfen Handschuhe.

Foto: Michael Specht
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Die Windschutzscheibe des i3 ist verhältnismäßig groß, erfordert lange Arme beim Eiskratzen und von der Heizung viel Abtau-Energie.

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Der Winter zählt nicht zu den Lieblingsjahreszeiten eines Elektroautobesitzers. Die Batterieleistung sinkt, und mit ihr die Reichweite. E-Autos produzieren keine Abfallwärme wie Diesel oder Benziner. Alle Heizleistung muss der Batterie entnommen werden.

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Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt reicht die Kapazität der i3-Batterie nur noch für 110 Kilometer.

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Wer dann die Heizung einschaltet, reduziert die Reichweite um etwa 25 Prozent auf nur noch 80 Kilometer. Der i3 muss damit praktisch jeden Tag ans Ladekabel.

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Sieht gefährlicher aus als es ist: Auch bei Feuchtigkeit braucht man keine Angst vor einem eventuellen Stromschlag zu haben. Das System ist abgesichert.

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Die Ladeanzeige im Kabel ist zwar komplett der Witterung ausgesetzt, Wasser kann jedoch nicht eindringen. Ein altes Handtuch hilft nach dem Verstauen des Kabels gegen nasse und schmutzige Hände.

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Beide Ladekabel finden Platz in einer Plastikbox unter der Fronthaube. Wasser kann nach unten ablaufen.

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Über das Smartphone lässt sich der i3 vorheizen. Allerdings nimmt sich die Heizung die Energie nur dann aus dem Netz, wenn der Wagen über den Menneke- oder einen CCS-Stecker verbunden ist. Beim normalen Haushaltsstecker klappt das nicht.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?