Fahrbericht BMW M2 Coupé NimM2
Das Einstiegsmodell des BMW-Haustuners M ist der BMW M2 Coupé, hier im Farbton "Long Beach Blau metallic".
Der M2 kommt ziemlich muskulös daher, eine wirkliche Schönheit ist er nicht. Das Auto steht serienmäßig auf 19-Zoll-Aluminium-Schmiederädern.
Hinten fällt am M2 sofort die zwei mal zweiflutige Auspuffanlage auf.
Das Sportlenkrad mit den blau-roten Ziernähten ist ziemlich dick geraten.
Das Armaturenbett ist in schlichtem schwarzen Plastik gehalten. Das stört nicht weiter, sondern unterstreicht den rohen Charakter des M2.
Den M2 gibt es mit manueller Sechsgang-Schaltung oder wie hier mit Siegengang-Doppelkupplungsautomatik. Der 240-km/h-Aufkleber ist der Winterbereifung geschuldet, normalerweise ist der Wagen bei 250 km/h abgeregelt, mit dem "M Driver's Package" sind 270 km/h möglich.
Drei Liter Hubraum, sechs in Reihe verbaute Zylinder, Turboaufladung macht dann 370 PS Motorleistung.
Für ein kleines Sportcoupé ist der BMW M2 überraschend praktisch; der Kofferraum ist absolut alltagstauglich, und die Rückbank lässt sich variabel umklappen.
Eine Ecke vom Nierenrill mit M-Logo, daneben die Doppelrundscheinwerfer mit Xenon-Licht.
Unter den Doppelspeichenrädern stechen die blau-metallic lackierten Bremssättel hervor, die Vorderbremsen ziert außerdem das M-Logo.
Die Rückleuchten sind wie bei BWM üblich L-förmig und mit LED-Lampen bestückt.
Das Connected-Drive-System von BWM soll für eine zeitgemäße Vernetzung des Autos sorgen. Mit der Frontkamera kann der Wagen beispielsweise Verkehrsschilde erkennen und erlaubte Höchstgeschwindigkeiten anzeigen oder Hindernisse erkennen und selbstständig abbremsen. Diese Assistenzsysteme kosten allerdings extra.
Für den preiswertesten Neuwagen der M-Palette werden mindestens 56.700 Euro fällig.