BMW Z4 Klappt es jetzt besser?
Nach mehr als einem Jahr Pause, feiert der BMW Z4 bald sein Comeback. Zum ersten Mal ungetarnt sieht man ihn im August beim Concours d'Elegance in Pebble Beach, ausgeliefert wird er zur Open-Air-Saion 2019 im März
Der Z4 ist kein singuläres Projekt mehr. Damit sich das Nischenfahrzeug rechnet, hat sich BMW mit Toyota zusammen getan und entwickelt auf der gleichen Basis für die Japaner einen neuen Supra.
Das Auto ist länger und breiter geworden, speckt aber 50 Kilo ab und hat einen kürzeren Radstand. Das alles macht den Z4 sehr viel handlicher und rückt ihn näher an Konkurrenten wie den Porsche Boxster.
In weniger als fünf Sekunden von 0 auf 100 und mühelos auf 250 km/h: Zum Start gibt es den Z4 für Preise ab etwa 60.000 Euro ausschließlich als M40i mit einem drei Liter großen und 340 PS starken Sechszylinder. Vierzylinder zur Preiskorrektur folgen erst ein paar Monate später.
Die Fahrdynamik war BMW diesmal besonders wichtig. Deshalb haben die Bayern auch schon Monate vor der Premiere in ihren Prototypen auf einen Handlingkurs gebeten.
Nach einer glücklosen Episode mit einem versenkbaren Hardtop kehrt der Z4 jetzt wieder zum klassischen Stoffdach zurück.
Die Stoffhaube sieht nicht nur besser aus. Sie ist auch leichter, öffnet und schließt während der Fahrt und lässt mehr Platz im Kofferraum.
Ungefähr 60.000 Euro soll der Z4 kosten, wenn er im März 2019 in den Handel kommt. Mit den für später angekündigten Vierzylindern soll der Preis auf bis zu 40.000 Euro fallen.
Das Dach öffnet und schließt binnen zehn Sekunden - bis Tempo 50 auch während der Fahrt.
Mit dem Z4 führt BMW für seine sportlichen Modelle auch eine neue Niere ein - ohne die üblichen Stäbe und stattdessen mit einer Gitteroptik.
War der Z4 bislang ein Auto für Sonntagsfahrer, will er jetzt Frühaufsteher locken, die die Straße für sich haben wollen.
Aus einer Entwicklung: Toyota zeigte eine Rennstudie des Supra im März auf dem Autosalon in Genf. Der Wagen ist nahezu baugleich mit dem BMW Z4.