Boateng auf Schalke: Ende einer Liebe - DER SPIEGEL
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Boateng auf Schalke Ende einer Liebe

Es gab eine Zeit, da wirkte Kevin-Prince Boateng zu groß für die Bundesliga. Beim AC Mailand war er ein Superstar - und landete plötzlich doch beim FC Schalke. Anderthalb Jahre später wird der einstige Heilsbringer von seinem Klub suspendiert.
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Ende einer Zusammenarbeit: Der FC Schalke 04 hat auf die sportliche Krise reagiert und neben Marco Höger und Sidney Sam auch Kevin-Prince Boateng freigestellt. Für den Ghanaer endet damit vorerst ein sportliches Kapitel, das im Ende August 2013 noch vielversprechend begonnen hatte.

Foto: Lars Baron/ Bongarts/Getty Images
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Am 30. August 2013 holte Schalke den Mittelfeldspieler vom AC Mailand - es war ein bemerkenswerter Transfer. Boateng hatte bei Milan eine herausragende Stellung besessen und im Rahmen eines Freundschaftsspiel gegen einen Viertligisten nach rassistischen Anfeindungen das Feld verlassen. Die Aktion brachte Boateng europaweit Respekt ein. Der Vorfall war aber auch mitverantwortlich dafür, dass S04 den Spieler überhaupt verpflichten konnte - weil Boateng Italien verlassen wollte. Sein erstes Bundesligaspiel für den neuen Klub machte er am 31. August - ein 2:0 gegen Bayer Leverkusen.

Foto: Friso Gentsch/ dpa
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Boateng wurde aus dem Stand zu einem wichtigen Schalker Spieler, im Champions-League-Spiel gegen Bukarest Mitte September schoss der Ghanaer das 2:0.

Foto: Bernd Thissen/ dpa
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Am zehnten Spieltag seiner Premierensaison in Königsblau verschoss Boateng einen Strafstoß - ausgerechnet gegen Borussia Dortmund, den Klub, zu dem er von Tottenham Hotspur 2009 ausgeliehen worden war, nur um danach zum FC Portsmouth zu wechseln.

Foto: Friso Gentsch/ dpa
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Jens Keller hatte Boateng 2013 verpflichtet, doch mit dem Trainer verband den exzentrischen Mittelfeldspieler nicht immer das beste Verhältnis. Der Coach war es auch, der Boateng öfter auf die Bank setzte, als es diesem lieb war.

Foto: Caroline Seidel/ dpa
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Erfolgreich war das Duo trotzdem, zusammen legten sie bis zum Mai 2014 die beste Rückrunde der Klubgeschichte hin.

Foto: AP/dpa
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Boateng beim Trikottausch mit seinem Bruder Jérome, Weltmeister mit Deutschland und herausragender Verteidiger beim FC Bayern.

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Auch unter dem neuen Trainer Roberto di Matteo verbesserte sich Boatengs Situation auf Schalke nicht entscheidend. Auch wegen einer Verletzung kam der Spieler in dieser Saison nur auf 18 Spiele - und schoss dabei nur ein einziges Tor.

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Stattdessen fand er sich immer wieder auf der Bank wieder. So wurde Boateng in der Rückrunde in elf Spielen sechsmal eingewechselt. Sein Vertrag auf Schalke läuft noch bis Juni 2016.

Foto: Jonas Güttler/ dpa
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