Bocuse-Preis Kochen unter Fangesängen
Bocuse-d'Or-Wettbewerb auf dem Lyoner Messegelände: Keine Hooligans, sondern Hunderte begeisterte Kochfans schwenken die Fahnen vor den Kochboxen der Wettbewerbsteilnehmer.
Paul Bocuse (l.) und sein Sohn Jerome (r.): Der 84-jährige Meister ist wie sein Stil in die Jahre gekommen - doch beim Wettbewerb ist er persönlich anwesend. Der Goldene-Bocuse-Preis ist der wichtigste der Branche.
Händeschütteln vor dem Start: Der kanadische Chef Ryan Stone (l.) und sein Teamkollege wünschen sich Glück. 24 Kochteams treten in Lyon an, ..
.. darunter auch der deutsche Teilnehmer Ludwig Heer aus Göppingen.
Vierköpfige Equipe: In Heers Team arbeiten drei Mann für die Zubereitung und ein "Coach", der den minutengenauen Arbeitsablauf des mehr als sechsstündigen Wettkampfs unter Kontrolle haben muss.
Kochen unter Turbozeitdruck: Kreativität, Organisationstalent und Nerven wie Drahtseile benötigen die Teilnehmer, ...
... denn die Halle ist inzwischen zum Hexenkessel geworden.
Drapieren auf den Platten: "Wenn die Speisen optisch einwandfrei angerichtet sind, dann geibt es auch beim Geschmack gleich ein paar Punkte mehr."
Deko am Schluss: Der französische Koch Jerome Jaegle gibt sein Bestes beim Dessert.
Die Jury: Die Juroren sind internationale Elite und prüfen stirnrunzelnd das Ergebnis der Kochteams.
Die Gewinner: Überraschend gehen die ersten drei Preise nach Nordeuropa - Norwegen bekommt Bronze, Schweden Silber, Dänemark Gold (Foto).
Fisch-Platte des Gewinners: Rasmus Kofoed aus Dänemark trägt für diese Kreation die goldene Meister-Statue mit nach Hause.