Klosterinsel Werd Zwischen Himmel und Wasser
Klosterinsel Werd im Bodensee: Mit Anstrengung bricht die Morgensonne durch den Nebel. Nur ein Schwan bringt Bewegung in die Szenerie. Auf den Fotografen Marco Zedler, der die kleine Insel im deutsch-schweizerischen Grenzgebiet erkundet hat, wirkt der Vogel wie ein Traumtänzer.
Der Besuch der alten Dame: Fast scheint es so, als würden die Vögel die Spaziergängerin auf dem Holzsteg, der auf die Klosterinsel führt, umtanzen.
Ein ruhiger Ort zwischen Himmel und Wasser: Werd liegt am westlichen Ende des Untersees vom Bodensee und ist die Hauptinsel der Inselgruppe Im Werd.
Werd ist einen Bildband wert, sagt der Fotograf Marco Zedler, der am Bodensee wohnt. Im Herbst 2015 begann er, sich der Insel fotografisch zu nähern. Im Frühjahr 2016 verbrachte er zwei Tage im Kloster auf der Insel. Der Bildband bildet den Abschluss seiner Erkundungen.
Das kleine Kloster Sankt Otmar steht am Ende des Stegs, der auf die Insel führt. Seit mehr als 1000 Jahren wird auf Werd gebetet.
Soweit es möglich war, durfte Zedler am Tagesablauf im Kloster teilnehmen.
Heute leben im Kloster einige Franziskanermönche. Die Gebetshoren um 7, 12 und 18 Uhr sind öffentlich.
Meditativ und menschlich - nicht nur für Zedler ist die Insel ein Kraftort.
Ein stiller Ort zwischen Himmel und Wasser: Die Klosterinsel ist von der Thurgauer Gemeinde Eschenz zu erreichen.
Mit den Aufnahmen im Kloster spannt Zedler die Brücke von der inneren zur äußeren Welt.
194 Meter lang und 105 Meter breit: Im Winterhalbjahr wird die Insel Werd oft sogar ganztägig in Nebel gehüllt.