Body Modification: Stechend blaue Augen - DER SPIEGEL
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Körperkunst Stechend blaue Augen

Tätowierungen? Langweilig. Wer heute auffallen möchte, braucht mehr als etwas Tinte am Körper. Das wurde jetzt mal wieder auf einer Tattoo-Messe in Kolumbien deutlich.
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In der kolumbianische Stadt Cali findet derzeit das Tattoo Festival statt. Mit einem Delfin-Motiv am Knöchel braucht man dort wohl gar nicht erst auftauchen. Eine Gesichtstätowierung sollte es schon sein; zusätzlicher Körperschmuck wie Teufelshörner können nicht schaden.

Foto: Christian Escobar Mora/ dpa
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Manche Tätowierungen sind reine Glaubenssache, hier sieht man zum Beispiel Jesus am Kreuz.

Foto: Christian Escobar Mora/ dpa
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Das ist Damian Carnicero, ein sogenannter Body Modifier. Seine Augen waren nicht immer so blau und seine Zunge nicht gespalten. Auf die Motivation für die Eingriffe könnte das Wort über seinem linken Auge hinweisen: "Pain" steht dort , "Schmerz".

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Der Nasenring und das angeknabberte Ohrläppchen sind bei Carnicero eher eine kleine Nummer.

Foto: LUIS ROBAYO/ AFP
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In Cali ließ er sich Haken in den Rücken rammen.

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Anschließend baumelte er an einem Seil über den Zuschauern.
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Foto: LUIS ROBAYO/ AFP
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Vor der Aktion war saubere Handarbeit nötig.

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So radikal wie Carnicero war nicht jeder Besucher des Tattoo Festivals. Diese junge Frau ist im Vergleich zum ihm dezent bebildert.

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Der Amerikaner Paul Booth hat sich Teilfrisur und Koteletten stechen lassen.

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In Cali ging Booth seinem Handwerk nach, er ist Tattoo-Künstler.

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Einige Gäste des Tattoo Festivals nutzten den Besuch für eine neue Tätowierung.

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