Boeing 747 Goldenes Zeitalter des Fliegens
Bei der Luftfahrtmesse in Paris präsentiert Boeing im Juni 1969 seinen neuen Jumbojet 747-100.
Erster Testflug im Februar 1969.
Am 22. Januar 1970 nahm die Fluggesellschaft Pan Am als erste die neue 747 in Betrieb. Der Flug ging von New York nach London.
Im April 1971 nimmt auch die britische Fluggesellschaft BOAC ihren ersten Jumbojet in Betrieb.
In der First Class von BOAC wird das Essen serviert.
Die wichtigste transatlantische Flugverbindung war auch damals schon die Strecke London-New York.
BOAC hatte damals extra einen neuen Flugzeughangar für den Riesenjet gebaut.
Auch die Lufthansa setzte bald auf die neuen Fluggiganten.
Bei Pan Am wird in der ersten Klasse Champagner gereicht.
Mit der 747 konnten sogar Raumschiffe transportiert werden: Hier die "Enterprise" huckepack auf einem Jumbo.
Die vielleicht wichtigste Neuerung war die 747-400, die 1988 in Betrieb ging und ein riesiger Erfolg wurde.
Die neueste Version ist die 747-8.
Insgesamt 1500 Flugzeuge der 747-Familie wurden in den vergangenen Jahrzehnten ausgeliefert.
Die Frachtversion des Jumbojets ist bis heute ein großer Erfolg.
Als Passagierflugzeug spielt die 747 heute eine geringere Rolle als früher. Als Regierungsmaschine ist sie allerdings immer noch sehr gefragt: US-Präsidenten etwa fliegen traditionell 747.
Auch Donald Trump und seine Frau Melanie steigen bei Staatsbesuchen wie hier in London aus einem umgebauten Jumbojet.
Reiche Privatleute, die etwas auf sich halten, nutzen ebenfalls gern die 747. Hier die Maschine, mit der die Metal-Band Iron Maiden um den Globus fliegt.