Boko Haram: Drei Jahre in Geiselhaft - DER SPIEGEL
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Boko Haram Drei Jahre in Geiselhaft

Die Terrorgruppe Boko Haram hat Dutzende Schülerinnen aus der Gefangenschaft entlassen. Die Mädchen wurden vor drei Jahren verschleppt. Mindestens hundert von ihnen werden weiter festgehalten.
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Luftaufnahme aus dem Jahr 2015: Aus der Schule in Chibok entführte die Terrorgruppe Boko Haram im April 2014 276 Schülerinnen.

Foto: Sunday Aghaeze/ AFP
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Propagandavideo aus dem Mai 2014: Boko Haram präsentierte die gefangenen Schülerinnen von Chibok. Der Name der Sekte bedeutet "Bildung ist verboten". Neben Kirchen, Moscheen und Flüchtlingslagern gehören Schulen zu den bevorzugten Anschlagszielen.

Foto: AFP/ BOKO HARAM
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Ausschnitt aus dem Propagandavideo: 57 der Mädchen gelang wenige Stunden nach der Entführung die Flucht. Erst 2016 schafften drei weitere Mädchen es zu fliehen: Ehemalige Entführungsopfer der Terrorgruppe berichten von Vergewaltigungen, Zwangsheiraten und Sklavenarbeit für die Extremisten.

Foto: AFP/ Boko Haram
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"Bring Back Our Girls": Das Kampagnen-Büro mit Sitz in Abuja erreichte vor drei Jahren weltweite Bekanntheit. Auch die amerikanische First Lady Michelle Obama twitterte mit, doch es nützte lange nichts.

Foto: Str/ dpa
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Zum zweiten Jahrestag im April 2016 veröffentlichte CNN ein bislang unbekanntes Video, das 15 der vor zwei Jahren entführten Mädchen zeigen soll. Sie seien als Verhandlungsführer von den Islamisten entsandt worden, berichtet der US-Sender. Familienangehörige hätten bestätigt, dass es sich um in Chibok entführte junge Frauen handelt.

Foto: AFP/ CNN
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Ehemalige Geiseln in Freiheit: Erst im Oktober 2016 ließ die Terrorgruppe nach Verhandlungen mit der nigerianischen Regierung 21 Mädchen frei.

Foto: Sunday Aghaeze/ AP
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Schülerinnen eine Woche nach der Freilassung: Seit vergangenem Jahr liefen Verhandlungen über die Freilassung von 83 der Mädchen. Dutzende Mädchen sollen jetzt freigelassen worden sein. Um wie viele ehemalige Geiseln es sich handelt, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

Foto: PHILIP OJISUA/ AFP
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