Bombardement auf Nürnberg - DER SPIEGEL
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Bombardement auf Nürnberg Onkel Baldrian - Die Stimme im Bunker

Sie nannten ihn "Onkel Baldrian". Tausende Menschen starben in den Bombennächten von Nürnberg. Überlebende erinnern sich an eine Stimme, die sie warnte und zugleich beruhigte. Hat ein Flak-Wachtmeister sie vor dem Schlimmsten bewahrt?
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Nürnberg nach Luftangriff: Die brennende Karolinenstraße in Nürnberg nach einem britischen Nachtangriff im Jahr 1944.

Foto: Stadtarchiv Nürnberg
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Luftschutzhelferinnen: Luftschutzraum in einem Nürnberger Mietshaus mit Luftschutzhelferinnen.

Foto: Stadtarchiv Nürnberg
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"Onkel Baldrian": Bild von Arthur Schöddert in einem Artikel der "Fränkischen Tageszeitung" vom 28.10.1944. Nürnberger nennen den Mann, der die Luftlagemeldungen aus dem Gefechtsstand der Flak-Gruppe Nürnberg vorlas, wegen seiner Stimme "Onkel Baldrian. Das Lokalblatt schreibt: "Ja, um diese Stimme hat sich in Nürnberg und im ganzen Gau schon ein Rätselraten gebildet. Selbst wenn es einmal dicke Luft gibt, wenn die ersten Bomben fallen und das Feuer unserer schweren Batterien der Flak-Artillerie den anfliegenden Feindmaschinen entgegenschlägt, dann behält jene Stimme die gleiche Ruhe, im Gegenteil, man kann behaupten, sie wird noch ausgeglichener und überträgt diese Ruhe, Besonnenheit und Beharrlichkeit auf alle Volksgenossen."

Foto: Stadtarchiv Nürnberg
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Altstadt nach Luftangriff: Menschen nach einem Luftangriff in den Ruinen der Nürnberger Altstadt im Februar 1945.

Foto: Stadtarchiv Nürnberg
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Kinderzeichnung: Zeichnung eines Nürnberger Jungen von seinen Eindrücken bei den Luftangriffen um 1945: Die Meldungen aus dem Radio, der Aufenthalt im Schutzraum mit dem Schreckensruf "Allmächt!"

Foto: Stadtarchiv Nürnberg
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Nürnberg nach Kriegsende: Nürnberger Junge nach Kriegsende an der Kaiserburg.

Foto: Stadtarchiv Nürnberg
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Nürnberg Hauptmarkt 1945: Der Alltag beginnt wieder zwischen den Trümmern, die der eben beendete Krieg zurückgelassen hat.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?