Boney M.: "Wir standen als Hochstapler da" - DER SPIEGEL
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Boney M. "Wir standen als Hochstapler da"

Nach dem Tod des Boney-M.-Tänzers Bobby Farrell hat Leadsängerin Liz Mitchell das traurige Schicksal der Band-Mitglieder beklagt: Frank Farian habe sie an den großen Plattenerfolgen nicht angemessen beteiligt. Der deutsche Produzent bestritt die Vorwürfe vehement.
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Wenige Tage nach dem Tod des Boney-M.-Tänzers Bobby Farrell hat Leadsängerin Liz Mitchell (Hier bei einem Auftritt im ZDF im Jahr 2007) beklagt, dass das Schicksal der Ex-Mitglieder der Disco-Band traurig sei. "Ich glaube, dass wir Opfer von Diskriminierung wurden. Man konnte ungestraft finanziell mit uns herumalbern und uns verspotten, denn wir waren halt schwarz und taugten doch zu nichts", so Mitchell.

Foto: Ralf Hirschberger/ dpa
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Bobby Farrell: Er war die Galionsfigur von Boney M., hat getanzt - aber kaum selbst gesungen.

Foto: ANATOLY MORKOVKIN/ AFP
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Farrell starb am vergangenen Donnerstag mit 61 Jahren im russischen St. Petersburg, in diesem Hotel wurde er tot aufgefunden.

Foto: KIRILL KUDRYAVTSEV/ AFP
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Der deutsche Produzent Frank Farian mit Liz Mitchell (l.) und Marcia Barrett (r.) im April 2007: "Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich meine Künstler immer respektvoll behandelt habe", erklärte Farian. Die Gruppe "wäre keine zehn Jahre zusammen geblieben ohne eine Beteiligung am Plattenverkauf".

Foto: Jens Kalaene/ dpa
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Farrell im Mai 2009 in einer RTL-Sendung: "Bobby und Maizie waren Tänzer und Schauspieler, da haben wir nie ein Geheimnis draus gemacht", sagte Liz Mitchell. Später sei das als Enthüllung verkauft worden. "Da standen wir als Hochstapler da, und vor allem Bobby wurde lächerlich gemacht."

Foto: Jörg Carstensen/ dpa
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