Boots-Origami Ein Schiffbruch wird kommen
Profis am Werk: Der eine hält das Schiff ins Aquariumswasser, der andere füllt die Bleikugeln ein, bis die Konstruktion nachgibt. Übrig bleibt nur ein Klumpen Feuchtpapier - beim 11. Internationale Papierschiffwettbewerb an der Uni Rostock wurden die Boote fachgerecht befüllt und ihrer Bestimmung zugeführt: Destination Untergang.
Gymnasiastin Anna Eudukina: Die 14-jährige Kielerin versenkt ihr Startboot "Alleskleber" selbst. Am Ende: Platz 74.
Bitte kräftig pusten: Hartmut Lüdtke macht sein Schiff startklar. Die ausgeklügelte Luftkissenkonstruktion trug 2304 Gramm Blei - immerhin der zweite Platz für "Walus II".
Papierboot-Wettbewerb: Ein Medienaufkommen fast wie beim America's Cup.
"Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf'm Trockendock": Viele Kandidaten würden den angehenden Schiffbauern alle Ehre machen.
Butterberg: Neun Gummibärchen und zehn Pfund weiche Butter sollen zeigen, welches Gewicht die nur zehn Gramm schweren Papierboote aushalten - der Vorjahres-Gewinner schaffte fast fünf Kilo.
Jacob Leinweber: Der 15-Jährige hat sein Schiff "Pequod" getauft - Hermann Melvilles "Moby Dick" ist eines seiner Lieblingsbücher. Im Physikunterricht bekam er für seine Konstruktion eine 1.
Der Rest vom Fest: Nach der Versenkung im Aquarium landen die kaputten Papierschiffe bei den anderen nassen Verlierern. Insgesamt waren es 87.