Boots-Origami: Ein Schiffbruch wird kommen - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Boots-Origami Ein Schiffbruch wird kommen

Aus Tetrapack-Pappe hat ein Künstler ein neun Meter langes Papierschiff gefaltet, mit dem er die Elbe stromabwärts fahren wollte. Ein Schiffbauexperte gibt der Konstruktion durchaus Chancen, den Weg von Lauenburg bis Brunsbüttel zu schaffen - doch eine Behörde hat die Aktion verboten.
1 / 7

Rekordhalter: Bei einem Eigengewicht von 9,8 Gramm hielt dieses Schiff 4,762 Kilogramm über Wasser. Gebaut hat die "Bleimatratze" Bodo Walther aus Berlin. Sein Erfolgsgeheimnis: die Doppelwand, die das Schiff besonders stabil macht

Foto: Uni Rostock / Kersten Ziesemer
2 / 7

Kleine Fahrt: Frank Bölter sitzt nach dem Stapellauf am 23. August 2007 in seinem Origami-Gefährt. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Lauenburg verbot ihm jedoch, damit auf der Elbe zu fahren

Foto: SPIEGEL ONLINE
3 / 7

Modell "Mobby III": Eine verbreitete Technik, um ein Papierboot stabiler zu machen, sind Querstreben. Das hier gezeigte Boot schaffte im Jahr 2005 mehr als drei Kilogramm

Foto: Uni Rostock / Kersten Ziesemer
4 / 7

"B(l)eiboot IX": Mit dieser Konstruktion knackte Bodo Jackstell aus Bergen vor zwei Jahren erstmals die Vier-Kilogramm-Grenze. Auch hier kommen Streben zum Einsatz, die beim klassischen Papierfaltboot fehlen

Foto: Uni Rostock / Kersten Ziesemer
5 / 7

Profis am Werk: Der eine hält das Schiff ins Aquariumswasser, der andere füllt die Bleikugeln ein, bis die Konstruktion nachgibt. Übrig bleibt nur ein Klumpen Feuchtpapier - beim 11. Rostocker Papierschiffwettbewerb im April wurden die Boote fachgerecht befüllt und ihrer Bestimmung zugeführt: Destination Untergang

Foto: Anne Haeming
6 / 7

Papierboot-Wettbewerb: Ein Medienaufkommen fast wie beim America's Cup

Foto: Anne Haeming
7 / 7

Butterberg: Neun Gummibärchen und zehn Pfund weiche Butter sollen zeigen, welches Gewicht die nur zehn Gramm schweren Papierboote aushalten - der Gewinner des Jahres 2006 schaffte fast fünf Kilo

Foto: Anne Haeming
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?