Bootsunglück in Missouri - DER SPIEGEL
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Bootsunglück in Missouri Tragödie auf dem Table Rock Lake

Auf einem See im US-Bundesstaat Missouri ist ein Ausflugsboot gesunken. Tia Coleman verlor ihre Kinder, ihren Mann - insgesamt neun Verwandte. "Ich weiß nicht, wie ich es schaffen soll", sagt sie.
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Tia Coleman, Überlebende des Bootsunglücks auf dem Table Rock Lake in Missouri, sprach vom Krankenbett aus mit US-Medien.

Foto: Charlie Riedel / AP
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Unter Tränen berichtetet sie, dass sie neun Familienmitglieder verlor, als am Donnerstag ein Ausflugsboot während eines Sturms sank.

Foto: Charlie Riedel / AP
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Bei dem Unglücksboot handelte es sich um ein Amphibienfahrzeug vom Typ Stretch Duck 07, das sowohl schwimmen als auch an Land fahren kann. Es ist ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg, das 1944 gebaut wurde. 36 Passagiere haben darin Platz.

Foto: Charlie Riedel / dpa
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Zwar soll ein zweites Boot gleichen Typs bei dem Sturm sicher das Ufer erreicht haben. Dennoch stand das Amphibienfahrzeug wegen Sicherheitsbedenken in der Vergangenheit immer wieder in der Kritik.

Foto: Charlie Riedel / AP
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"Ich habe all meine Kinder verloren. Ich habe meinen Mann verloren. Ich habe meine Schwiegermutter und meinen Schwiegervater verloren", sagte Coleman nach dem Unglück dem Fernsehsender Fox59. Am Ufer des See versammelten sich Menschen, um gemeinsam um die insgesamt 17 Opfer zu trauern.

Foto: Charlie Riedel / AP
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In der Kirche vor Ort wurde eine Gedenkfeier abgehalten. Zwar seien die Passagiere vor der Abfahrt darüber informiert worden, dass ein Unwetter aufziehe, sagte Coleman. Der Kapitän habe aber erklärt, dass sie keine Rettungswesten benötigen würden.

Foto: Michael Thomas / AFP
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Der Betreiber Ripley Entertainment äußerte sich bisher nicht zu möglichen Unglücksursachen. Der Webseite des Unternehmens war zu entnehmen, dass es 20 sogenannte Duck Boats in Betrieb hat. Alle entsprächen den Sicherheitsstandards.

Foto: Charlie Riedel / AP
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