"Bordell Deutschland": Vorprogrammiertes Trauma - DER SPIEGEL
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"Bordell Deutschland" Programmiertes Trauma

Das 2002 verabschiedete Prostitutionsgesetz wurde als Fortschritt gefeiert. Welche Verheerungen es in Wahrheit nach sich gezogen hat, zeigt eine monumentale Doku auf ZDFinfo.
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Für seine Dokumentation "Bordell Deutschland" recherchierte Christian Paul Stracke über ein Jahr lang. Er sprach auch mit der Rumänin Lea, die in einem Edelbordell in Trier arbeitet. Ein Mitarbeiter war beim Interview immer dabei.

Foto: ZDF/ Jan Sindel
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Cleo arbeitet regelmäßig in einer "Erlebniswohnung" in Berlin, wo beinahe täglich Gangbang-Partys mit bis zu 30 Männern stattfinden. Sie sagt, sie macht das freiwillig und ohne Zuhälter.

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Sandra Norak hat jahrelang als Prostituierte gearbeitet. Sie hat fast überall Menschenhandel und Gewalt erlebt.

Foto: ZDF/ Jan Sindel
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Die Rumänin Denisa wurde als Minderjährige wie eine Sklavin nach Deutschland verkauft und musste dort jahrelang anschaffen. Heute arbeitet sie für eine Hilfsorganisation in Rumänien.

Foto: ZDF/ Jan Sindel
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Andreas Marquardt war Zuhälter und saß wegen Menschenhandels im Gefängnis. Rund hundert Frauen haben für ihn angeschafft. Er hat sie geschlagen, misshandelt, ausgebeutet.

Foto: ZDF/ Jan Sindel
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Der Kriminalist Manfred Paulus war 30 Jahre im Rotlichtmilieu tätig, europaweit. Er warnt: Deutschland ist zur Drehscheibe für Zwangsprostitution geworden.

Foto: ZDF/ Jan Sindel
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