Boris Johnson neuer Außenminister Großbritanniens - DER SPIEGEL
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Neuer Außenminister Brexiteer als Gesicht Großbritanniens

Er war das Sprachrohr der Brexit-Befürworter, jetzt soll er Großbritannien nach außen vertreten. Die neue Regierungschefin Theresa May hat den umstrittenen Politiker Boris Johnson zum Außenminister ernannt.
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Boris Johnson vor der 10 Downing Street: Die neue Regierungschefin Theresa May hat den umstrittenen Politiker zum Außenminister Großbritanniens ernannt.

Foto: OLI SCARFF/ AFP
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Johnson war einer der Wortführer des Brexit-Lagers. Sein Einsatz galt als entscheidend für den Erfolg der Kampagne. Nach dem Votum bekam der Politiker starken Polizeischutz.

Foto: PETER NICHOLLS/ REUTERS
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Beamte als Schutz für den Ober-Brexiteer: So wie es sich wenige Tage nach dem Votum darstellte, hatte Johnson mit dem Ergebnis nicht wirklich gerechnet. Er wirkt wie ein Hochstapler, der überrascht ist, dass sein Trick tatsächlich funktioniert hat.

Foto: Carl Court/ Getty Images
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Rückzug nach dem Votum: Der ehemalige Londoner Bürgermeister hatte sich überraschend nicht für den Posten des Regierungschefs beworben - und sich damit geweigert, Verantwortung zu übernehmen, so die Kritik.

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350 Millionen Pfund pro Woche, die in Zukunft nicht mehr nach Brüssel, sondern in die nationale Gesundheitsversorgung fließen sollen - mit solchen Versprechen waren die EU-Gegner in den Wahlkampf gegangen. Johnson soll sein Land nun nach außen Vertreten.

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Tauziehen auch in der Partei: Viele Konservative waren nach dem Referendum sauer auf Johnson und wollten den leicht chaotischen Politiker auf keinen Fall an ihrer Spitze sehen. Nun ist er überraschend in das Kabinett der am Mittwoch zur Regierungschefin ernannten Theresa May berufen worden.

Foto: Jonathan Brady/ AP/dpa
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Immer für ein schräges Foto gut: Seine eigenwillige Art hat Johnson viele Bewunderer eingebracht - und mindestens so viele Gegner.

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