Borussia Dortmund in der Einzelkritik - DER SPIEGEL
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Dortmund in der Einzelkritik Unbestrafte Lässigkeit

Die Neuen Julian Weigl und Roman Bürki überzeugten durch ihre Effektivität und Sicherheit. Die Dortmunder waren in der Abwehr stabil, im Angriff ließen sie aber zu viele Chancen liegen - die Spieler des BVB in der Einzelkritik.
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Roman Bürki, Tor (Archivbild): Bei einem eigentlich ungefährdeten 4:0 den Torwart des Siegers zu loben, mag komisch wirken. Doch Roman Bürki war einer der Besten beim BVB. Sicher bei hohen Bällen, mit guter Ausstrahlung und immer zur Stelle, wenn es drauf ankam. Zum Beispiel kurz nach Wiederanpfiff bei Hartmanns Chance (49.) oder nach gut einer Stunde beim Schuss von Stefan Lex (61.). Da applaudierte selbst der gestrenge Trainer.

Foto: Thomas Eisenhuth/ Bongarts/Getty Images
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Matthias Ginter, Abwehr: Fremdelte anfangs ein wenig mit der ungewohnten Aufgabe auf der rechten Außenbahn. Kam dann immer besser ins Spiel und tat etwas, das für ihn noch ungewöhnlicher ist als ein Platz in der Dortmunder Stammformation: Er schoss ein Tor, das dritte im 85. Bundesligaspiel. Insgesamt ein gutes Spiel.

Foto: Lennart Preiss/ Bongarts/Getty Images
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Neven Subotic, Abwehr: Gute Partie des Innenverteidigers, der allerdings schon schwierigere Aufgaben zu lösen hatte. Nutzte die frei werdenden Kapazitäten, um sich um den Spielaufbau zu kümmern.

Foto: Stefan Puchner/ dpa
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Mats Hummels, Abwehr: Hatte ebenfalls kaum Probleme mit den Ingolstädter Angreifern. Souverän im Kopfball, sicher im Passspiel. Trainer Thomas Tuchel dürfte nicht viel auszusetzen gehabt haben.

Foto: AP/dpa
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Marcel Schmelzer, Abwehr: Holte den Elfmeter zum 2:0 heraus. War zuvor schnell und entschlossen in den Strafraum gesprintet und deshalb nur durch ein Foul zu bremsen. Ansonsten mit ein paar technischen Fehlern, aber gewohnt engagiert.

Foto: Stefan Puchner/ dpa
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Julian Weigl, Mittelfeld: Gute Pässe, gutes Spielverständnis, der Zugang von 1860 München wirkt bereits voll integriert. Leitete das Führungstor durch Ginter mit einem schönen Pass auf Mchitarjan ein. Spielt einfach, aber effektiv, was ja manche für die eigentliche Kunst halten. Der Mann ist gut.

Foto: CHRISTOF STACHE/ AFP
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Ilkay Gündogan, Mittelfeld: Mit einem tollen Solo in der Anfangsphase. Im zweiten Durchgang unauffälliger. Insgesamt eine ordentliche Partie des Mannes mit der einzigartigen Ballbehandlung.

Foto: CHRISTOF STACHE/ AFP
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Marco Reus, Mittelfeld (bis 80. Minute): Was Marco Reus kann, ist bekannt. Verwandelte den Elfmeter zum 2:0 und nutzte die Freiräume, die die Ingolstädter auch ihm gewährten. Manchmal ist Reus allerdings schlicht zu lässig, wie bei der vergebenen Chance in der 75. Minute. Gegen den Aufsteiger fiel das nicht weiter ins Gewicht.

Foto: AP/dpa
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Adrian Ramos, Mittelfeld (ab 80. Minute, Archivbild): Fand nicht mehr so richtig ins Spiel, nachdem ihm Trainer Tuchel einen Kurzeinsatz verschafft hatte.

Foto: Matthias Hangst/ Bongarts/Getty Images
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Shinji Kagawa, Mittelfeld (bis 86. Minute): Der Rückkehrer erzielte das dritte Dortmunder Tor und genoss den Jubel der Borussen-Fans, die den „Spitzenreiter“ hochleben ließen. Als der Widerstand der Ingolstädter erlahmte, drehte auch er auf.

Foto: MICHAELA REHLE/ REUTERS
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Gonzalo Castro, Mittelfeld (ab 86. Minute, Archivbild): Hatte unmittelbar nach seiner Einwechslung das 4:0 auf dem Fuß. Stellte sich dabei nicht sonderlich geschickt an.

Foto: Daniel Kopatsch/ Getty Images
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Henrich Mchitarjan, Mitteld (bis 73. Minute): Der Mann, für den Trainer Tuchel ein Faible hat, zeigte sich in guter Verfassung und bereitete das wichtige Führungstor durch Matthias Ginter mit einem intelligenten Pass vor.

Foto: Lukas Barth/ dpa
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Jonas Hofmann, Mittelfeld (ab 73. Minute, Archivbild): Auch für ihn kam die Einwechslung zu spät, um noch Akzente setzen zu können.

Foto: Daniel Kopatsch/ Getty Images
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Pierre-Emerick Aubameyang, Angriff: Vergab die meisten der zahlreichen Großchancen und hätte gut und gerne drei Tore erzielen können. Immerhin eines wurde es dann doch noch: Kurz vor Schluss schoss er das 4:0.

Foto: CHRISTOF STACHE/ AFP
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