Borussia Dortmund in der Einzelkritik - DER SPIEGEL
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BVB in der Einzelkritik Arbeiter aus dem Ruhrpott

Viele Zweikämpfe, wenig Ballbesitz: Borussia Dortmund spielte anders als gewohnt. Den Arbeitssieg bei Bayer Leverkusen machte Pierre-Emerick Aubameyang mit der einzigen gelungen Offensiv-Aktion perfekt.
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Roman Bürki, Tor: Der Keeper wirkte vor allem mit dem Fuß nicht immer sicher, was auch daran lag, dass Dortmunds Spielansatz an diesem Tag nicht darauf beruhte, durch einen ruhigen Spielaufbau vors gegnerische Tor zu kommen. Ansonsten aber ein sicherer Rückhalt.

Foto: Thomas Eisenhuth/ Bongarts/Getty Images
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Lukas Piszczek, Abwehr: Der Pole hatte es meist mit Karim Bellarabi zu tun, und es bereitete dem Dortmunder Außenverteidiger nur wenig Mühe, den formschwachen Nationalspieler unter Kontrolle zu halten. Hielt seine Seite dicht und blieb ruhig, als es galt, den knappen Vorsprung durch die Schlussphase zu retten.

Foto: PATRIK STOLLARZ/ AFP
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Sokratis, Abwehr (bis 77. Minute): Der Verteidiger wurde nach einem Gerangel mit Karim Bellarabi bei jedem Ballkontakt wütend ausgepfiffen, ließ sich davon aber nicht verunsichern und gewann alle wichtigen Zweikämpfe. Hatte allerdings viel Glück, dass sein Handspiel in der 71. Minute im Strafraum nicht mit einem Elfmeter bestraft wurde.

Foto: Lars Baron/ Bongarts/Getty Images
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Neven Subotic, Abwehr (ab 77. Minute): In der 77. Minute wurde Subotic für den verletzten Sokratis eingewechselt und ersetzte den Griechen ohne Qualitätsverlust.

Foto: Lars Baron/ Bongarts/Getty Images
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Mats Hummels, Abwehr: Der Nationalspieler strahlte eine geradezu einschüchternde Ruhe, ja Erhabenheit, aus. Inmitten des hektischen Schlachtengetümmels agierte er mit maximaler Souveränität, wusste immer, was zu tun ist. Hätten die Dortmunder einen wie ihn im Sturm gehabt, wäre die Partie nicht erst nach 70 Minuten spannend und unterhaltsam geworden.

Foto: Lars Baron/ Bongarts/Getty Images
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Erik Durm, Abwehr: Durm spielte überraschend für den zuletzt sehr überzeugenden Marcel Schmelzer als Linksverteidiger und betrieb dort gewissenhafte Pflichterfüllung in einem Fußballspiel, das lange grau und unspektakulär war. Vor allem jedoch lieferte er die Vorlage zu Pierre-Emerick Aubameyangs Tor zum 0:1. Eine gute Leistung des Weltmeisters.

Foto: Marius Becker/ dpa
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Sven Bender, Mittelfeld (bis 69. Minute): Mit dem Defensiv-Akteur hatte Trainer Tuchel sogar noch einen zweiten Zweikämpfer ins defensive Mittelfeld gestellt, und es dauerte keine drei Minuten, da räumte Bender Kießling derart robust ab, dass Leverkusens Stürmer lange benommen liegen blieb. War genau der richtige Typ für diesen Nachmittag der Zweikämpfe.

Foto: Lars Baron/ Bongarts/Getty Images
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Julian Weigl, Mittelfeld (ab 69. Minute): Er ersetzte Bender, aber schaffte es nur selten in der hektischen Schlussphase für Ruhe zu sorgen.

Foto: Dennis Grombkowski/ Bongarts/Getty Images
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Matthias Ginter, Mittelfeld: Der Nationalspieler erhielt wie erwartet den Vorzug vor dem Passspieler Weigl, weil er körperlich robuster ist und weil die Dortmunder an diesem Nachmittag keinen Wert auf viel eigenen Ballbesitz legten. Der Plan ging auf, Ginter war einer der Gründe, warum Bayer Leverkusen kaum Torgefahr erzeugte.

Foto: Imago
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Moritz Leitner, Mittelfeld: Der Mittelfeldspieler durfte im 4-2-3-1-System in der offensiven Mittelfeldzentrale spielen, wo sicher auch die auf der Bank sitzenden Marco Reus und Shinji Kagawa gern aufgelaufen wären. Ein Vertrauensvorschuss von Trainer Tuchel, den Leitner nur zum Teil zurückzahlte. Bei Leverkusener Ballbesitz bewegte er sich geschickt, wenn er jedoch selbst am Ball war, agierte er oft zu langsam und umständlich.

Foto: Dennis Grombkowski/ Bongarts/Getty Images
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Henrich Mchitarjan, Mittelfeld: Der Arminier schien nur wenig Freude an diesem eher chaotischen Spiel zu haben. Hatte ungewohnt wenige Ballkontakte und spielte auch nicht so klar wie gewohnt. Aber fügte sich seinem Schicksal und ackerte leidenschaftlich.

Foto: AP/dpa
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Christian Pulisic, Mittelfeld (bis 46. Minute): Der 17-Jährige stand erstmals überhaupt in einer Bundesliga-Startelf, und der US-Amerikaner arbeitete fleißig und gewissenhaft. Aber in den Momenten, wo er die Gelegenheit hatte, seine Offensivstärke zu zeigen, wurde sein Spiel ungenau. In der Halbzeit wurde er ausgewechselt.

Foto: Dennis Grombkowski/ Bongarts/Getty Images
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Marco Reus, Mittelfeld (ab 46. Minute): Der BVB-Star kam zur zweiten Halbzeit für Pulisic in die Partie. Reus spielte einen brillanten Pass vorletzten Pass auf Erik Durm, mit dem er das 0:1 einleitete. War zweifellos eine Bereicherung für diese Partie, hätte das Spiel aber kurz vor dem Ende mit dem 2:0 entscheiden müssen.

Foto: AP/dpa
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Pierre-Emerick Aubameyang, Angriff: Der Gabuner hatte in dieser Partie, in der lange Zeit keine der beiden Mannschaften den Ball haben wollte, einen schweren Stand. War dann aber zur Stelle, als der BVB seinen besten Konter vortrug und zum 0:1 traf.

Foto: Federico Gambarini/ dpa
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