Bosch-System: Parkhaus der Zukunft - DER SPIEGEL
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Parkhaus der Zukunft Der Auto-Dirigent

Parkhäuser sind die Labyrinthe der Moderne: unübersichtlich und eng. Der Zulieferer Bosch zeigt, wie Autos dort in Zukunft ohne den Menschen zu ihrem Stellplatz finden – ohne aufwendige Technik für autonomes Fahren.
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So stellt sich der Zulieferer Bosch die Zukunft des Parkens vor: Eine Limousine fährt ohne Insassen durchs Parkhaus des Mercedes-Benz-Museums, direkt zum nächsten freien Stellplatz.

Foto: Bosch & Daimler
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So soll der komfortable Service ablaufen: Der Wagen wird an einer „Drop-Off-Zone“ abgestellt.

Foto: Bosch, Daimler
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Per Smartphone-App wird dem Auto der Befehl erteilt, einen Parkplatz zu suchen. Die Besitzer können danach schon aufbrechen.

Foto: Bosch & Daimler
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Der Wagen fährt allein durchs Parkhaus. Dirigiert wird er dabei von außen: Denn das Bosch-System funktioniert wie eine Fernsteuerung.

Foto: Bosch & Daimler
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Das Auto empfängt über eine Schnittstelle im Kommunikationsmodul die Befehle, wo es hinfahren soll. Es braucht also keine eigenen Ausstattungen für autonomes Fahren, keine Ultraschallsensoren oder Videokameras, kein Lidar, Radar oder Laser.

Foto: Bosch & Daimler
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Die (im wahrsten Sinne des Worts) wichtigsten Säulen des Bosch-Systems sind im Vordergrund zu sehen: In den schwarzen Pollern ist eine Lidar-Technik verbaut, mit der das Parkhaus gescannt wird. So wird festgestellt, wo das Auto freie Fahrt hat und parken kann.

Foto: Bosch & Daimler
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Die technischen Voraussetzungen auf Fahrzeugseite werden bereits in Serie gefertigt: Lenkung, Bremse und Getriebe müssen elektronisch angesteuert werden können. Weiterhin wird das sogenannte Keyless-Go-System benötigt, das die Zugangs- und Fahrberechtigungsfunktionen des Fahrzeugs umfasst, ohne dass sich der Schlüssel an Bord befindet.

Foto: Bosch & Daimler
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In einer „Pick-up-Zone“ nehmen die Besitzer ihren Wagen wider entgegen, er fährt dabei von alleine vor. Der Testbetrieb des Bosch-Systems soll Anfang 2018 im Parkhaus des Mercedes-Museums beginnen, Besuchern sollen dann die Technik ausprobieren können. Gleichzeitig wird das Parkhaus weiterhin von „normalen“ Autos mit Fahrern benutzt.

Foto: Bosch & Daimler
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?