Boston-Marathon Hoffnung im Drama
Trauer nach dem Anschlag von Boston: Eine Läufergrupe aus North Carolina, die "Wilmington Roadrunners", gedenkt der Opfer.
Abgesperrtes Gelände in der Bostoner Innenstadt: Zwei Bomben waren dort am Montag detoniert.
Polizisten in der Nähe der Ziellinie des Boston-Marathons: Außer den beiden Sprengsätzen seien keine weiteren Bomben entdeckt worden, so die Ermittler.
Unheimliche Überbleibsel vom Vortag: Hunderte silbrig schimmernde Wärmedecken liegen verstreut auf dem Boden.
Massachusetts' Gouverneur Deval Patrick (r.): Die Polizei hat seinen Angaben zufolge mehrere verdächtig erscheinende Gegenstände vorsichtshalber gesprengt. Dabei habe es sich aber nicht um Bomben gehandelt. Das war zunächst vermutet worden.
Polizist in der Nähe der Tatorte: Große Teile der Innenstadt blieben abgesperrt.
Trauer in Boston: Blumen werden vor dem Zuhause des achtjährigen Martin Richard niedergelegt. Der Junge starb bei dem Anschlag. Er soll nahe der Ziellinie mit seiner Mutter Susan und einer Schwester auf den am Lauf teilnehmenden Vater gewartet haben, als er von der Explosion erfasst wurde.
Umarmung: Die Menschen in Boston trösten sich. Kurzfristig wurde eine Schweigeminute organisiert.
Anschließend beteiligten sich zahlreiche Menschen an einem Gedenklauf für die Opfer des Bombenanschlags.
Übertragungswagen in Boston: Das Interesse der Medien an dem traurigen Ereignis ist gewaltig.
Schwerbewaffnete Polizisten und Spezialeinsatzkräfte waren auf den Straßen der Ostküstenstadt zu sehen.
Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft: An U-Bahn-Stationen kamen Polizeihunde zum Einsatz.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Attentats laufen auf Hochtouren. Die Ermittler gehen eigenen Angaben zufolge "einem Berg von Hinweisen" nach, nannten aber keine Details.
Es geschah gegen 14.50 Uhr Ortszeit: Erst explodierte eine Bombe nahe der Ziellinie im Herzen Bostons, wenige Sekunden später kaum hundert Meter entfernt eine zweite.
Bereits in der Nacht nach den Anschlägen in der US-Ostküstenstadt blieben die Geschäftsstraßen in unmittelbarer Umgebung der beiden Detonationen abgesperrt.
Gepanzertes Fahrzeug einer Spezialeinheit: Polizisten hatten nach weiteren versteckten Bomben in Boston gesucht.
Überbleibsel einer Sportveranstaltung: Nahe der Ziellinie warteten diese gelben Beutel auf Teilnehmer des Boston-Marathon.
Nur einen Tag nach der Tragödie kündigten die Veranstalter nun an, den Marathon auch im kommenden Jahr wieder auszurichten - man wolle sich nicht von den Anschlägen seiner Tradition berauben lassen.