Botanik-Sammlung: Humboldts Blattgold - DER SPIEGEL
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Botanik-Sammlung Humboldts Blattgold

Während seiner legendären Amerika-Reise ließ Alexander von Humboldt Tausende getrockneter Pflanzen per Segelschiff nach Europa bringen. Heute lagert der botanische Schatz streng gesichert in einem Berliner Keller.
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Archivierte Pflanze: Von 1799 bis 1804 war Alexander von Humboldt in den spanischen Kolonien in Süd- und Mittelamerika unterwegs; in dieser Zeit sammelte er 6000 Pflanzen, von denen mehr als die Hälfte bis dato in Europa völlig unbekannt gewesen waren.

Foto: Henrik Spohler
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Es sind gut 3360 Objekte, die von Humboldt und seinem französischen Reisegefährten Aimé Bonpland stammen und im Berliner Botanischen Museum ruhen.

Foto: Henrik Spohler
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Blatt der Paranuss: Humboldt und sein französischer Begleiter Aimé Bonpland brachten 8000 bis 9000 Bögen mit Pflanzen nach Europa. Die Hälfte davon fiel Schimmel, Ameisen und Termiten zum Opfer.

Foto: Henrik Spohler
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Humboldts Schatz ruht im Berliner Botanischen Museum und ist Teil des Herbariums, das aus 3,5 Millionen gepressten und getrockneten Objekten besteht. Blütenpflanzen, Algen, Pilze, Flechten, Moose und Farne - es ist ein gigantisches Archiv, verteilt auf 24 Kellerräume, das nötig ist, um vergleichende Untersuchungen machen zu können. Die Gewächse werden standardmäßig gepresst, getrocknet und gelagert, damit jeder Forscher das gleiche Material benutzen kann.

Foto: Henrik Spohler
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