Boxen: Don King in Bildern - DER SPIEGEL
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Box-Promoter Don King Hail to the King

Seit 46 Jahren gehört US-Promoter Don King zu den schillerndsten Figuren der Box-Branche. Der 86-Jährige promotete den "Rumble in the Jungle" und machte Mike Tyson zum "baddest man on the planet".
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Auch im hohen Alter immer noch aktiv: Boxpromoter Don King richtet nach wie vor Veranstaltungen aus. Auf die Frage, warum er sich nicht schon zur Ruhe gesetzt habe, antwortet King: »Solange ich auf dieser Welt bin, bin ich ein Diener der Menschen. Ich möchte meine Erfahrung weitergeben.«

Foto: Axel Heimken / dpa
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Am 24. März 2018 war der Promoter in Hamburg beim Kampf seines Schützlings Isaac Ekpo gegen WBA-Supermittelgewichtsweltmeister Tyron Zeuge (r.). Ekpo verlor durch K.o. in der zweiten Runde – und King ließ sich mit dem Sieger fotografieren.

Foto: Bongarts/Getty Images
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Ins Boxgeschäft stieg King in den Siebzigerjahren ein. Vorher war er unter anderem für die Mafia und als Musikmanager tätig. Seine Kontakte nutzte er beim legendären »Rumble in the Jungle« zwischen Muhammad Ali (2.v.r.) und George Foreman. Der Kampf fand im Rahmen des »US Black Music Festival« in Kinshasa statt, bei dem unter anderem James Brown (3.v.r.) auftrat.

Foto: Anonymous/ AP
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Schon bei ihrer Ankunft in Kinshasa wurden die Boxer von Menschenmassen in Empfang genommen und gefeiert. Der jüngere und physisch stärkere Foreman (M.) galt als großer Favorit, musste sich aber Alis überlegener Taktik geschlagen geben.

Foto: AP
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Nach dem »Rumble in the Jungle« promotete King den »Thrilla in Manila« zwischen Ali und Joe Frazier (r.). Der Kampf fand zwar auf den Philippinen statt, beworben wurde er aber auch in den USA. Das Bild zeigt eine Pressekonferenz am 17. Juli 1975 in New York.

Foto: AP
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King war ein Meister der Promotion und hatte mit Ali einen kongenialen Partner. »Er war ohne Zweifel der Größte aller Zeiten«, sagt der Promoter über den dreimaligen Weltmeister. »Ali hat zwar sein Haus auf der Erde verlassen, aber er wird für immer unsterblich bleiben.«

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Die Frisur wurde zu Kings Markenzeichen. 1977 standen ihm die Haare vielleicht auch deswegen zu Berge, weil er in den Mittelpunkt eines Skandals um manipulierte Kampfrekorde und Ranglisten geriet. Der US-Fernsehsender ABC entschied daraufhin, die von ihm promoteten Kämpfe nicht mehr zu übertragen.

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In den Achtzigerjahren meldete sich King mit dem nächsten Schwergewichtsweltmeister zurück. Der Promoter vermarktete Mike Tyson als »baddest man on the planet«. Nachdem Tyson Anfang der Neunzigerjahre wegen Vergewaltigung im Gefängnis gesessen hatte, führte ihn King zurück zum WM-Titel.

Foto: Rusty Kennedy / AP
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1997 wurde King gemeinsam mit Ali und Larry Holmes (M.) in die »International Boxing Hall of Fame« aufgenommen. Seine größte Zeit schien da schon hinter ihm zu liegen, aber der Promoter dachte gar nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen.

Foto: . / REUTERS
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»Als Boxpromoter muss man sein wie Johannes der Täufer«, sagt King. »Man muss immer wieder herausschreien: Es wird jemand kommen, der größer ist als ich.«

Foto: Mary Altaffer / AP
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Die Klitschko-Brüder hätten zu Beginn ihrer Profikarriere auch bei King unterschreiben können. Der Promoter lud sie zu Vertragsverhandlungen nach Florida ein. Um die beiden zu beeindrucken, setzte sich King ans Klavier und spielte ihnen etwas vor. »Anfangs waren wir beeindruckt«, erinnerte sich Vitali Klitschko (r.) später. »Aber dann sahen wir, dass sich die Tasten von allein bewegten. Da war uns klar: Don King kann man nicht trauen.«

Foto: Bernd_Thissen/ picture-alliance / dpa
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Eines der berühmtesten King-Zitate lautet: »Leg den Boxer rein, bevor er dich reinlegen kann.« In seinen Glanzzeiten organisierte der Promoter mehr als 20 Veranstaltungen pro Jahr.

Foto: Jed Jacobsohn / Getty Images
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King war in seiner Karriere sehr oft zu Gast in Europa. Klaus-Peter Kohl, den Gründer und langjährigen Chef von Universum Box-Promotion, bezeichnet er als »meinen deutschen Bruder«. Auch mit dem Sauerland-Stall arbeitete er oft zusammen – wie hier bei der Titelverteidigung des Schwergewichtsweltmeisters Nikolai Walujew gegen Jameel McCline am 20. Januar 2007 in Basel.

Foto: Siggi Bucher / REUTERS
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Das Geheimnis seines Erfolgs sei die »Nähe zu den Menschen«, sagt King. »Ich schaue nicht auf die Menschen runter, nur weil sie zu mir aufschauen. Ich freue mich, dass sie überhaupt mit mir sprechen.«

Foto: Remy de la Mauviniere / AP
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King ist überzeugter amerikanischer Patriot. »Only in America« wurde zu einem seiner Mottos. »Barack Obama wäre nur in Amerika möglich gewesen«, sagte er einmal. »Genau wie Don King.«

Foto: David Goldman / AP
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Neben der exzentrischen Frisur, seinen glitzernden Jeansjacken und der Zigarre im Mund, die nie brennt, sind auch die Flaggen zu einem von Kings Markenzeichen geworden. In jedem Land, das er besucht, wedelt er mit Nationalfähnchen. Dazu hat er immer ein paar Don-King-Fahnen dabei.

Foto: Bongarts/Getty Images
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King ist ein großer Fan von US-Präsident Donald Trump. »Trump bringt all diese Dinge ans Tageslicht, die sonst unter den Teppich gekehrt werden«, sagt King. »Er zeigt uns die ganze Bigotterie, den religiösen Fanatismus, den Rassismus, die Spaltung der Gesellschaft, die Diskriminierung.«

Foto: Axel Heimken/ picture alliance / Axel Heimken/dpa
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