BP-Chefwechsel "Deeply sorry"
In den Augen vieler Beobachter hat Dudley den Job als neuer BP-CEO vor allem der Tatsache zu verdanken, dass er Amerikaner ist. Der Konzern bekomme nun einen "amerikanischen Akzent", schrieb die "Financial Times". Dudley ist sogar in der Nähe der Golfküste aufgewachsen - in der Kleinstadt Hattisburg in Mississippi. Als Kind verbrachte er seine Ferien an den Stränden, die nun von der Ölpest bedroht sind.
Es war einer seiner ersten Auftritte im ölgeplagten Süden der USA, und Dudley (M.) traf gleich den richtigen Ton. "Deeply sorry" sei er, sagte der frisch ernannte BP-Krisenmanager im Juni. Im Vordergrund kümmern sich Helfer um eine Meeresschildkröte.
Dudley wird am 1. Oktober den Briten Tony Hayward (l.) an der BP-Spitze ablösen.