Bragi Dash Ein Kopfhörer mit Gehirn
Bragi Dash: Das Bild trügt. Tatsächlich sind die beiden Ohrstöpsel eher Kleinstcomputer als Kopfhörer.
Die Dash werden in Schwarz und Weiß angeboten. Sind sie in die Ladestation eingelegt, symbolisiert ein langsam pulsierendes Leuchten den Ladevorgang.
In die Ladestation sind kleine Kontaktfelder eingelassen, über die der Strom übertragen wird. Im hinteren Bereich steckt ein Akku, der für fünf Ladungen ausreichen soll.
Auf der Unterseite der Dash sind fünf Kontakte eingelassen.
Die transportable Ladestation ist von einer robusten Aluminiumhülle umgeben, die die Dash unterwegs schützen soll.
In der App zu den Ohrhörern wird mit einer Animation erklärt, wie man die Dash korrekt ins Ohr einsetzt.
Auf der Startseite der App sind die Unterfunktionen aufgeführt. Der Bereich Macros wird erst nach einem künftigen Update aktiviert.
Direkt in der App kann man nicht nur Klangfarbe und Lautstärke einstellen, sondern auch das Mikrofon aktivieren, sodass man sich trotz Ohrhörern unterhalten kann.
Jeder der Ohrhörer hat eine berührungsempfindliche Oberfläche, die auf Gesten reagiert.
In der App lässt sich definieren, welchen Gesten bei welchem Ohrhörer welche Funktion auslösen sollen.
Der Fitnessbereich der App zeigt derzeit Puls, Schrittzahl und Trainingsdauer an.
Die Bragi Dash kosten 299 Euro. Deutlich günstiger kommt man mit dem Freedom-Headset von Altec Lansing davon, das in den USA für 150 Dollar angeboten wird. Dafür bekommt man dann aber eben auch nur ein Headset für Musik und Telefonie und muss auf die Extras verzichten, die Bragis Dash beherrscht.
Ein weiterer Wettbewerber, der Dragi Konkurrenz machen könnte, ist die US-Firma Earin. Die Entwickler sagen aber deutlich, dass sie sich bei ihrem Headset ganz darauf konzentriert haben, dass es gut klingt. Viel mehr kann es dann auch tatsächlich nicht, ist mit 249 Euro nur 50 Euro billiger als das Dash.